Case reports
Temporal arteritis with pauci-immune glomerulonephritis: a systemic disease
E. Müller, W. Schneider, U. Kettritz, W.A. Schmidt, F.C. Luft and U. Göbel
Volume 62 (2004) p. 384 - 386
Abstract
E. Müller1, W. Schneider1, U. Kettritz1, W.A. Schmidt2, F.C. Luft1 and U. Göbel1
1Medical Faculty of the Charité, Franz Volhard Clinic, HELIOS Klinikum, Berlin, and 2Rheumatology Clinic of Berlin-Buch, Germany
Temporal arteritis is easily diagnosed and responds gratifyingly to treatment. Renal complications are unusual, but nevertheless occur. Earlier, an association between pauci-immune glomerulonephritis and temporal arteritis was shown. We present a patient who clearly had temporal arteritis but also developed cerebral hemorrhage, pulmonary infiltrates related to granulomatous pulmonary vasculitis, and pauci-immune glomerulonephritis. We suggest that temporal arteritis is neither always localized nor temporal. Instead, the condition can be a lethal, systemic disease. Renal involvement in patients with temporal arteritis is not common and the presence of glomerulonephritis is rare [Jennette and Falk 1994]. Lenz et al. [1998] described a patient who developed vision loss, optic nerve atrophy, elevated erythrocyte sedimentation rate, a positive rheumatoid factor and terminal glomerulonephritis. The renal biopsy showed focal and segmental necrotizing glomerulonephritis, despite negative antineutrophil cytoplasmatic antibodies (ANCA), antinuclear antibodies and antiglomerular basement membrane antibodies. Giant cells were identified in the necrotic vessel walls within the kidney. Immunofluorescence was negative and a diagnosis of ANCA-negative pauci-immune glomerulonephritis was made. The patient did not respond to immunosuppression and developed end-stage renal disease. Although the clinical attributes were consistent with temporal arteritis, no temporal artery biopsy was done in that patient. We recently treated a patient with temporal arteritis and pauci-immune glomerulonephritis. Our patient’s course was somewhat different in comparison to the patient described by Lenz et al. [1998].Correspondence to:
Dr. F.C. Luft
Franz Volhard Clinic
Wiltbergstraße 50
13125 Berlin, Germany
Email: [email protected]
Leserbrief
Leserbrief zum Artikel
A. Schmidt
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Jahrgang 54 p. 44 - 44
Serie – Gutachten in der Berufsdermatologie
Tätigkeitsaufgabe im Friseurberuf bei Sensibilisierung gegenüber p-Phenylendiamin
A. Schmidt
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Jahrgang 54 p. 53 - 54
Serie – Gutachten in der Berufsdermatologie
Dyshidrotisches Ekzem der Hände und Füße bei anlagebedingter ato-pischer Diathese und Hyperhidrose
A. Schmidt
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Jahrgang 53 p. 189 - 190
Merkblatt
Begutachtungsempfehlungen für die Berufskrankheit Nr. 5101 der Anlage zur BKV
O. Blome, C. Bernhard-Klimt, S. Brandenburg, T.L. Diepgen, W. Dostal, H. Drexler, H. Frank, S.M. John, P. Kleesz, I. Schindera, A. Schmidt und H.J. Schwanitz
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Jahrgang 51 p. 2 - 14
Abstract
O. Blome, C. Bernhard-Klimt, S. Brandenburg, T.L. Diepgen, W. Dostal, H. Drexler, H. Frank, S.M. John, P. Kleesz, I. Schindera, A. Schmidt und H.J. Schwanitz
1Leitung und Koordination der Arbeitsgruppe, Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG)
Correspondence to:
Univ.-Prof.Dr.Dr. H.J. Schwanitz
Dermatologie, Umweltmedizin und
Gesundheitstheorie
Universität Osnabrück
Sedanstraße 115
D-49090 Osnabrück
Übersicht
Der transjuguläre intrahepatische portosystemische Shunt in der Therapie der portalen Hypertension
D. von Renteln, A. Schmidt und K. Caca
Price
42.00 $
Jahrgang 25 p. 81 - 89
Abstract
D. von Renteln, A. Schmidt und K. Caca
Medizinische Klinik I, Klinikum Ludwigsburg
Als wichtigste Folgeerkrankung im Rahmen einer Leberzirrhose gilt die portale Hypertension mit ihren Komplikationen. Steigt der Pfortaderdruck auf mehr als 12 – 15 mmHg an, werden Komplikationen wie Aszites oder eine Varizenblutung wahrscheinlich. Der transjuguläre intrahepatische portosystemische Shunt (TIPS) ist eine Kurzschlussverbindung zwischen Pfortader und Lebervene, die sehr effektiv den portosystemischen Druckgradienten senken kann. Eine TIPS-Anlage hat sich besonders bei Zirrhose-Komplikationen wie der akuten Varizenblutung und therapierefraktärem Aszites als effektive Therapiestrategie erwiesen. Durch eine Drucksenkung des hepato-venösen Druckgradienten auf < 12 mmHg oder um mindestens 50% kann bei einer Varizenblutung, die nicht auf endoskopische oder pharmakologische Therapie anspricht, die akute Blutungsepisode kontrolliert werden. Die TIPS-Anlage hat sich im Vergleich zur endoskopischen und pharmakologischen Therapie bei der Prävention von Varizenblutungen als gleichwertig erwiesen. Konventionelle TIPS-Stents zeigen eine signifikant bessere Kontrolle bei therapierefraktärem Aszites im Vergleich zu Parazentesen. Obwohl nach TIPS-Anlage häufiger eine hepatische Enzephalopathie auftritt, zeigt sich ein Trend zur Lebensverlängerung. Zukünftige Studien sollten in die Patientenauswahl den Bilirubin-Wert und das Risiko für eine Enzephalopathie nach TIPS-Anlage miteinbeziehen. TIPS-Anlagen sind erfolgreich bei der Therapie von ektopen Varizen, dem hepatischen Hydrothorax und dem hepato-renalen Syndrom eingesetzt worden, jedoch liegt bei diesen Indikationen erst eine begrenzte Erfahrung vor. Weitere seltene Indikationen zur TIPS-Anlage sind das Budd-Chiari-Syndrom, die portal hypertensive Gastropathie und das hepato-pulmonale Syndrom. Eine sorgfältige Patientenselektion ist eine wichtige Voraussetzung vor TIPS-Anlage, da Patienten mit einer schweren Leberfunktionseinschränkung trotz guter Shunt-Funktion häufig nach der TIPS-Anlage versterben. Der MELD-Score (model for end-stage liver disease) und die Bilirubin-Serumkonzentration haben sich für die Einschätzung des postinterventionellen Risikos als wichtige Parameter erwiesen. Patienten mit einem MELD-Score > 24, einer Bilirubin-Serumkonzentration > 3 mg/dl oder einer spontan aufgetretenen Enzephalopathie sollten keine elektive TIPS-Anlage erhalten. Die hepatische Enzephalopathie ist die wichtigste postinterventionelle Komplikation. Die Mehrheit der Patienten spricht hierbei gut auf eine medikamentöse Therapie an. Bei Patienten, bei denen die Enzephalopathie trotz Therapie weiterhin unbeeinflusst besteht, kann ein interventioneller Eingriff zur Verringerung des Shunt-Durchmessers und zur Modulation des Blutflusses notwendig werden. Herkömmliche unbeschichtete Stents zeigen eine hohe Okklusionsrate. Dieses Problem scheint durch – inzwischen verfügbare – beschichtete Stents mit einer Offenheitsrate von bis zu über 90% im ersten Jahr gelöst. Durch die niedrige Okklusionsrate zeigen diese PTFE (Polytetrafluoroethylene)-beschichteten Stents auch eine geringere Rate an Rezidivblutungen. Diese beschichteten Stents haben das Potenzial, die bisherigen Ergebnisse im Vergleich zu unbeschichteten Stents weiter zu verbessern. Ob PTFE-beschichtete Stents die Mortalität im Vergleich zur Parazentese beim therapierefraktären Aszites oder zur endoskopischen und pharmakologischen Therapie bei Varizenblutungen senken können, wird zur Zeit in zwei prospektiven, kontrollierten und randomisierten Studien überprüft.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Caca
Medizinische Klinik
Klinikum Ludwigsburg
Posilipostraße 4
D–71640 Ludwigsburg
Email: [email protected]
Übersichten
Intraabdominelle Verwachsungen und ihre Folgen – eine interdisziplinäre Herausforderung
A. Schweitzer, J. Boge, U. Schulz und H.A. Schmidt-Wilcke
Price
42.00 $
Jahrgang 21 p. 162 - 170
Abstract
A. Schweitzer1, J. Boge2, U. Schulz2 und H.A. Schmidt-Wilcke1
1II. Medizinische Klinik und 2Chirurgische Klinik, St. Franziskus-Hospital, Münster
Trotz aller präventiver Maßnahmen kommt es nach abdominellen Eingriffen durch komplexe peritoneale Reparaturvorgänge nahezu regelmäßig zu intraabdominellen Verwachsungen. Folgeerkrankungen sind häufig und umfassen ein Spektrum akuter und chronischer abdomineller Beschwerdebilder. 70% aller Ileus-Operationen sind Folge von Verwachsungen durch eine komplette intestinale Obstruktion. Die Übergänge zur inkompletten Obstruktion sind fließend. Das daraus resultierende klinische Bild Subileus oder unklares Abdomen fällt in den gastroenterologisch-chirurgischen Grenzbereich. 70 – 90% dieser Patienten kann durch eine konservative Therapie eine Relaparotomie erspart bleiben. Bei chronisch-rezidivierenden Bauchschmerzen und abdominellen Voroperationen müssen als Ursache in erster Linie Verwachsungen diskutiert werden. Ihr nichtinvasiver Nachweis durch die derzeit zur Verfügung stehenden bildgebenden Verfahren ist dann schwierig, wenn der Dünndarm nicht beteiligt ist. Dabei müssen auch funktionelle Beschwerden wie das Reizdarm-Syndrom berücksichtigt werden. Im Einzelfall ist die Indikation zur laparoskopischen Abklärung der Bauchbeschwerden bei Voroperationen zu prüfen.
Serie – Allergie & BK 5101
Beurteilung der Auswirkung von Allergien bei der Minderung der Erwerbsfähigkeit im Rahmen der BK 5101: Thiurame, Mercaptobenzothiazole, Dithiocarbamate, N-Isopropyl-N’-phenyl-p-phenylendiamin
T.L. Diepgen, H. Dickel, D. Becker, S.M. John, J. Geier, V. Mahler, E. Rogosky, A. Schmidt, Chr. Skudlik, E. Wagner und E. Weisshaar für die Arbeitsgruppe “Bewertung der Allergene bei BK ” der Arbeitsgemeinschaft für B
Jahrgang 56 p. 11 - 24
Abstract
T.L. Diepgen1, H. Dickel2, D. Becker3, S.M. John4, J. Geier5, V. Mahler6, E. Rogosky7, A. Schmidt8, Chr. Skudlik4, E. Wagner9 und E. Weisshaar1 für die Arbeitsgruppe “Bewertung der Allergene bei BK 5101” der Arbeitsgemeinschaft für B
1Abteilung Klinische Sozialmedizin Universitätsklinikum Heidelberg, 2Universitäts-Hautklinik Bochum, 3Universitäts-Hautklinik Mainz, 4Fachgebiet Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitstheorie Universität Osnabrück, 5Informationsverbund Dermatolog
Die nachfolgende evidenz-basierten Empfehlungen dienen zur Beurteilung der “Auswirkung einer Allergie” im Hinblick auf die dadurch verschlossenen Arbeitsmöglichkeiten, wie diese für die Einschätzung der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) bei berufsbedingten Hauterkrankungen nach BK Nr. 5101 der Berufskrankheitenverordnung notwendig sind. Danach wird die Verbreitung einer Allergie gegenüber Thiuramen je nach Intensität der Sensibilisierung als gering- bis mittelgradig eingestuft. Das gleiche gilt für eine Allergie gegenüber Dithiocarbamate. Eine beruflich relevante Allergie gegenüber Mercaptobenzothiazole oder gegenüber N-Isopropyl-N’-phenyl-p-phenylendiamin wird im Allgemeinen als geringgradig und in begründeten Einzelfällen als mittelgradig eingestuft. Die Auswirkung einer gleichzeitigen berufsbedingten Kontaktallergie gegen Thiurame und Dithiocarbamate ist in der Regel als mittelgradig, in begründeten Einzelfällen als schwerwiegend anzusehen. Eine gleichzeitige Sensibilisierung gegen Thiurame und MBT-Derivate begründet in der Regel eine mittelgradige bis schwerwiegende Auswirkung einer Allergie. Bei Vorliegen einer ausgeprägten Kontaktsensibilisierung gegenüber Thiuramen kann eine zusätzlich ausgeprägte Kontaktsensibilisierung gegenüber MBT-Derivaten die Bewertung als “schwerwiegend” begründen. Dagegen ergibt sich durch die Addition der verschlossenen Berufsfelder für die Kombination einer Kontaktallergie gegen Thiurame und IPPD in der Regel eine mittelgradige Auswirkung einer Allergie. Ebenso bedingt eine gleichzeitige Sensibilisierung gegen MBT-Derivate und IPPD aufgrund der verschlossenen Arbeitsmöglichkeiten in der Regel eine mittelgradige Auswirkung einer Allergie. Mehrfachkombinationen (Sensibilisierung gegen drei der vier oder alle vier genannten Gruppen von Gummiinhaltsstoffen) führen dazu, dass im Vergleich zu den beschriebenen Zweier-Kombinationen einige weitere Tätigkeitsfelder verschlossen sind. Da die zusätzlichen verschlossenen Berufsfelder aber in der Regel die Zahl der verschlossenen Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt quantitativ nicht gravierend erhöhen, ist auch bei den Dreier-Kombinationen in der Regel von einer mittelgradigen bis schwerwiegenden Auswirkung einer Allergie auszugehen. Im Falle einer besonders stark ausgeprägten Sensibilisierung, die sich klinisch vor allem durch das Auftreten von Hauterscheinungen schon bei geringen bzw. geringsten Kontakten (z.B. bei aerogener Exposition gegenüber Gummiabrieb oder nur kurzzeitigem intermittierenden direkten Hautkontakt) äußert, sind die Auswirkungen einer Allergie als “schwerwiegend” anzusehen. Allerdings ist die Kombination einer Sensibilisierung gegenüber Thiuramen, Dithiocarbamaten und MBT-Derivaten als “schwerwiegend” anzusehen, da die Auswahl von geeigneten Schutzhandschuhen hierdurch extrem eingeschränkt ist. Bei einer gleichzeitigen Sensibilisierung gegen Thiurame, Dithiocarbamate, MBT-Derivate und IPPD, also einer Viererkombination, ist der Kontakt mit Gummi in nahezu jeder Form zu meiden, so dass eher von einer “schwerwiegenden” Auswirkung einer Allergie auszugehen ist.Correspondence to:
Prof. Dr. T.L. Diepgen
Abteilung Klinische Sozialmedizin,
Berufs- und Umweltdermatologie
Universitätsklinikum Heidelberg
Thibautstraße 3
D–69115 Heidelberg
Email: [email protected]
Übersichtsarbeit
Grundlagen der Bewegungstherapie
T. Doering und A. Schmidt
Price
42.00 $
Jahrgang 18 p. 85 - 99
Abstract
T. Doering und A. Schmidt
Deutsche Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren, Bad Elster
Die Anfänge der Bewegungstherapie gehen bis auf Hippokrates zurück. Zur Bewegungstherapie zählen Teilbereiche der Ergotherapie, Krankengymnastik, Sporttherapie, Gestalttherapie sowie spezielle Formen der psychologisch-orientierten Bewegungstherapie und der konzentrativen Bewegungstherapie (KBT). Bewegungstherapie kann bei den vielfältigsten Erkrankungen präventiv, therapeutisch sowie auch rehabilitativ eingesetzt werden. Zu den Indikationen zur Bewegungstherapie zählen die Verbesserung trophischer Verhältnisse und der vegetativen Regulation bei Herz-Kreislauferkrankungen, die funktionellen Verbesserungen sowie die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei respiratorischer Insuffizienz und die günstigen Wirkungen bei obstruktiven Krankheitsbildern. Desweiteren zählen zu den Indikationen die Verbesserung verschiedener Leistungen des Stoffwechselsystems beim metabolischen Syndrom, die Anxiolyse und antidepressive Wirkungen bei psychiatrischen Patienten sowie eine Verbesserung der allgemeinen immunologischen Abwehr. Die Bewegungstherapie sollte je nach Diagnose individuell auf den Patienten abgestimmt werden. Es existieren evidenzbasierte Studien über den therapeutischen Nutzen und zu den Trainingskriterien bei den Indikationen Herzerkrankungen, Diabetes mellitus, Arthritis, Übergewicht, periphere Arteriosklerose, onkologische Erkrankungen, Depressionen sowie Morbus Bechterew.Correspondence to:
Dr. T. Doering,
Anja Schmidt
Deutsche Klinik für Integrative Medizin und
Naturheilverfahren
Pof.-Paul-Köhler-Straße 3
D-08645 Bad Elster
Email: [email protected]
Original
Increased cardiac troponin T and C-reactive protein levels in end-stage renal disease are associated with obstructive sleep apnea
T. Köhnlein, A. Schmidt, M. Moesenthin, J. Dierkes, K.H. Neumann and T. Welte
Volume 71 (2009) p. 50 - 58
Abstract
T. Köhnlein1, A. Schmidt1, M. Moesenthin2, J. Dierkes3, K.H. Neumann2 and T. Welte1
1Department of Respiratory Medicine, Hannover Medical School, Hannover, 2Division of Nephrology, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg and 3Institute of Clinical Chemistry, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, Germany
Background: Increased cardiac troponin T (cTnT) and C-reactive protein (CRP) levels predict mortality in patients with end-stage renal disease (ESRD) on maintenance hemodialysis. Obstructive sleep apnea (OSA) is associated with severe cardiac stress and systemic inflammation. We hypothesized that in patients with ESRD elevated levels of cTnT and CRP are consequences of unrecognized OSA. Methods: After diagnostic polysomnography, serum levels of cTnT and CRP were assessed in two groups of patients. The first group with normal renal function which served as a control group, was recruited from routine patient referrals to the sleep laboratory at the University Hospital Magdeburg. The second group consisted of patients with ESRD on thrice-weekly maintenance hemodialysis treatment (hemodialysis group). Results: After screening, 15 patients in each group were eligible for inclusion. OSA (apnea hypopnea index (AHI) >= 10) was associated with significantly elevated serum CRP levels of 5.1 ± 4.9 mg/l in the control group and 11.6 ± 10.2 mg/l in the hemodialysis group, compared with patients in the respective groups without OSA. In the control group, cTnT levels were below the lower detection limit, independent of OSA severity. Patients with ESRD but without OSA had low cTnT levels, similar to those of patients in the control group (0.014 ± 0.01 ìg/l), whereas patients with ESRD and OSA had significantly elevated serum cTnT levels (0.38 ± 0.3 µg/l, p < 0.05). Conclusions: OSA is associated with higher CRP levels in patients with normal or impaired renal function, but cTnT is elevated in OSA patients with impaired renal function only. In this pilot study, both parameters suggest an important role of sleep related breathing disorders on cardiac stress and chronic inflammation.Correspondence to:
Dr. T. Köhnlein; Hannover Medical School, Department of Respiratory Medicine, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover, Germany
Email: [email protected]
Originalarbeit
Therapiemonitoring von Omalizumab im Kindes- und Jugendalter
Monitoring of omalizumab therapy in children and adolescents
J.O. Steiß, A. Schmidt, H. Lindemann, S. Rudloff, A. Staatz, P. Strohner, G. Becher, L. Nährlich und K.P. Zimmer
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 421 - 428
Abstract
Allergologie, Jahrgang 33, Nr. 10/2010, S. 421–428
Therapiemonitoring von Omalizumab im Kindes- und Jugendalter
J.O. Steiß1, A. Schmidt1, H. Lindemann1, S. Rudloff1, A. Staatz2, P. Strohner2, G. Becher3, L. Nährlich1 und K.P. Zimmer1
1Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Justus-Liebig-Universität Gießen, 2BioTeZ Berlin-Buch GmbH, 3BecherConsult GmbH Berlin
Hintergrund: Omalizumab wird erfolgreich als Zusatztherapie zur verbesserten Asthmakontrolle bei Kindern ab 6 Jahren mit schwerem persistierendem allergischen Asthma eingesetzt. Dosierung und Häufigkeit der Applikation von Omalizumab richten sich nach dem Gesamt-IgE im Serum und dem Körpergewicht vor Therapiebeginn. Da bei den meisten kommerziellen IgE-Assays sowohl freies als auch an Omalizumab gebundenes IgE gemessen wird, kommt es zu einem angeblichen Anstieg des Gesamt-IgE im Verlauf der Therapie. Diese allgemein akzeptierte Feststellung soll überprüft werden. Methodik: Wir berichten von 10 Patienten im Alter von 8 – 17 Jahren, bei denen wir wegen eines schweren allergischen Asthma bronchiale eine Therapie mit Omalizumab einleiteten. Das Asthma war teilweise kombiniert mit einer ausgeprägten Rhinokonjunktivitis, Erdnussallergie, Insektengiftallergie oder atopischen Dermatitis. Im Abstand von 3 – 6 Monaten wurde vor jeder Omalizumab-Injektion das Gesamt-IgE im Serum bestimmt (Sandwich-Immunassay ADVIA Centaur). Ergebnisse: Sechs Monate nach Therapiebeginn mit Omalizumab war bei allen Patienten ein deutlicher Abfall der Gesamt-IgE-Konzentration im Vergleich zum Therapiebeginn nachweisbar (p < 0,003). Bei allen Patienten zeigte sich eine sehr gute Verträglichkeit von Omalizumab sowie eine Reduktion der Häufigkeit der Asthmaexazerbationen, der Notfallbehandlungen und der Dosis der inhalativen Glukokortikoide sowie eine Verbesserung des PEF. Alle Kinder und Jugendlichen berichten von einer deutlich gebesserten Lebensqualität. Schlussfolgerungen: Der in der Literatur beschriebene Anstieg der Gesamt-IgE-Konzentrationen nach Omalizumab konnte nicht bestätigt werden. Die Wertigkeit des Gesamt-IgE im Serum als Verlaufsparameter sollte durch kontrollierte Studien zur Sensitivität und Spezifität der jeweiligen Assays untersucht werden. Damit gerade im Kindes- und Jugendalter die angemessene Dosis von Omalizumab appliziert wird, erscheint die Etablierung eines Verlaufsparameters (freies IgE und/oder Gesamt-IgE) zur Steuerung der Therapie dringend erforderlich. Patienten mit einer Omalizumab-Therapie müssen engmaschig ärztlich betreut werden.Correspondence to:
PD Dr. med. J.-O. Steiß
Pädiatrische Pneumologie und Allergologie
Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Justus-Liebig-Universität
Feulgenstraße 12
D–35385 Gießen
Email: [email protected]
Originalarbeit
Therapiemonitoring von Omalizumab im Kindes- und Jugendalter
Monitoring of omalizumab therapy in children and adolescents
J.O. Steiß, A. Schmidt, H. Lindemann, S. Rudloff, A. Staatz, P. Strohner, G. Becher, L. Nährlich und K.P. Zimmer
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 131 - 138
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 37, Nr. 4/2011, S. 131–138
Therapiemonitoring von Omalizumab im Kindes- und Jugendalter
J.O. Steiß1, A. Schmidt1, H. Lindemann1, S. Rudloff1, A. Staatz2, P. Strohner2, G. Becher3, L. Nährlich1 und K.P. Zimmer1
1Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Justus-Liebig-Universität Gießen, 2BioTeZ Berlin-Buch GmbH, 3BecherConsult GmbH Berlin
Hintergrund: Omalizumab wird erfolgreich als Zusatztherapie zur verbesserten Asthmakontrolle bei Kindern ab 6 Jahren mit schwerem persistierendem allergischen Asthma eingesetzt. Dosierung und Häufigkeit der Applikation von Omalizumab richten sich nach dem Gesamt-IgE im Serum und dem Körpergewicht vor Therapiebeginn. Da bei den meisten kommerziellen IgE-Assays sowohl freies als auch an Omalizumab gebundenes IgE gemessen wird, kommt es zu einem angeblichen Anstieg des Gesamt-IgE im Verlauf der Therapie. Diese allgemein akzeptierte Feststellung soll überprüft werden. Methodik: Wir berichten von 10 Patienten im Alter von 8 – 17 Jahren, bei denen wir wegen eines schweren allergischen Asthma bronchiale eine Therapie mit Omalizumab einleiteten. Das Asthma war teilweise kombiniert mit einer ausgeprägten Rhinokonjunktivitis, Erdnussallergie, Insektengiftallergie oder atopischen Dermatitis. Im Abstand von 3 – 6 Monaten wurde vor jeder Omalizumab-Injektion das Gesamt-IgE im Serum bestimmt (Sandwich-Immunassay ADVIA Centaur). Ergebnisse: Sechs Monate nach Therapiebeginn mit Omalizumab war bei allen Patienten ein deutlicher Abfall der Gesamt-IgE-Konzentration im Vergleich zum Therapiebeginn nachweisbar (p < 0,003). Bei allen Patienten zeigte sich eine sehr gute Verträglichkeit von Omalizumab sowie eine Reduktion der Häufigkeit der Asthmaexazerbationen, der Notfallbehandlungen und der Dosis der inhalativen Glukokortikoide sowie eine Verbesserung des PEF. Alle Kinder und Jugendlichen berichten von einer deutlich gebesserten Lebensqualität. Schlussfolgerungen: Der in der Literatur beschriebene Anstieg der Gesamt-IgE-Konzentrationen nach Omalizumab konnte nicht bestätigt werden. Die Wertigkeit des Gesamt-IgE im Serum als Verlaufsparameter sollte durch kontrollierte Studien zur Sensitivität und Spezifität der jeweiligen Assays untersucht werden. Damit gerade im Kindes- und Jugendalter die angemessene Dosis von Omalizumab appliziert wird, erscheint die Etablierung eines Verlaufsparameters (freies IgE und/oder Gesamt-IgE) zur Steuerung der Therapie dringend erforderlich. Patienten mit einer Omalizumab-Therapie müssen engmaschig ärztlich betreut werden.Correspondence to:
PD Dr. med. J.-O. Steiß
Pädiatrische Pneumologie und Allergologie
Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Justus-Liebig-Universität
Feulgenstraße 12
D–35385 Gießen
Email: [email protected]
Serie – Gutachten in der Berufsdermatologie
MdE bei Sensibilisierung gegen mehrere Kontaktallergene
Reduction in earning capacity in sensibilizations against multiple contact allergens
A. Schmidt
Jahrgang 60 p. 118 - 119
Abstract
Dermatologie in Beruf und Umwelt, Jahrgang 60, Nr. 3/2012, S. 118–119
MdE bei Sensibilisierung gegen mehrere Kontaktallergene
A. Schmidt
Büro für Berufsdermatologie, Nürnberg
Bei einer 29-jährigen Dreherin entwickelte sich ein allergisches Kontaktekzem gegen Monoethanolamin, Abietinsäure, Nickel- und Kobalt- Ionen. Für alle vier Allergene konnte die berufliche Relevanz festgestellt werden. Diskutiert wurde die Frage einer angemessenen MdE, die mehrheitlich auf 20% geschätzt wurde. Eine Minderheit plädierte für 10%.Correspondence to:
Dr. Anne Schmidt
Büro für Berufsdermatologie
Juvenellstraße 45
D–90419 Nürnberg
Email: [email protected]
Brief an die Herausgeber
Leserbrief zu dem Artikel „Brief an den Herausgeber“ von C. Termeer, Dermatol. Beruf Umwelt. 61: 41 (Heft 1/2013)
Letter to the editor to the article “Letter to the Editor” from C. Termeer, Dermatol. Beruf Umwelt. 61: 41 (issue 1/2013)
A. Schmidt
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Jahrgang 61 p. 169 - 169
Abstract
Dermatologie in Beruf und Umwelt, Jahrgang 61, Nr. 4/2013, S. 169
Leserbrief zu dem Artikel „Brief an den Herausgeber“ von C. Termeer, Dermatol. Beruf Umwelt. 61: 41 (Heft 1/2013)
A. Schmidt
Correspondence to:
Dr. A. Schmidt
Büro für Berufsdermatologie, Begutachtung und Betriebsberatung
Juvenellstr. 45
90419 Nürnberg
Email: [email protected]
Endoskopische Therapie gastrointestinaler Notfälle I
Endoskopische Therapie gastrointestinaler Notfälle – Fremdkörperingestion und Bolusgeschehen
Endoscopic therapy of gastrointestinal emergencies – ingestion of foreign bodies and food bolus impaction
S. Rische, K. Caca und A. Schmidt
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 113 - 120
Abstract
Verdauungskrankheiten, Jahrgang 33, Nr. 3/2015, S. 113–120
Endoskopische Therapie gastrointestinaler Notfälle – Fremdkörperingestion und Bolusgeschehen
S. Rische, K. Caca und A. Schmidt
Medizinische Klinik I, Klinikum Ludwigsburg
Die Fremdkörperingestion und das akute Bolusgeschehen stellen häufige Probleme in der Endoskopie bei Kindern und Erwachsenen dar. Neben einer oft akzidentiellen Genese der Fremdkörperingestion begünstigen pathologische Schleimhautbefunde eine Bolusimpaktierung. Während in 80% der Fälle der Fremdkörper spontan den Gastrointestinaltrakt passiert, ist ein endoskopischer Eingriff in durchschnittlich 20% der Fälle indiziert. Eine große Herausforderung stellt dabei die Wahl des Endoskopiezeitpunktes und die Bergetechnik dar. Das klinische Vorgehen wird maßgebend von der Symptomatik des Patienten und der Art des verschluckten Fremdkörpers bestimmt. Der nachfolgende Artikel soll einen Überblick über das konservative und endoskopische Procedere nach der Ingestion von Fremdkörpern oder beim akuten Bolusgeschehen geben.Correspondence to:
Dr. Susanne Rische
Klinikum Ludwigsburg
Medizinische Klinik I
Posilipostrasse 4
D–71640 Ludwigsburg
Email: [email protected]
Übersicht
Die schwere akzidentelle Hypothermie
Severe accidental hypothermia
A. Schmidt, H. Brugger und P. Paal
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 165 - 174
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 40, Nr. 4/2015, S. 165–174
Die schwere akzidentelle Hypothermie
A. Schmidt1, H. Brugger1,2 und P. Paal1,3
1Universitätslinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Medizinische Universität Innsbruck, Österreich, 2EURAC Institut für Alpine Notfallmedizin, Bozen, Italien, 3Barts Heart Centre, St Bartholomew’s Hospital, Barts Health NHS Trust, Queen Mary University of London, United Kingdom
Fortschritte in der Behandlung und Verfügbarkeit von neuen Erwärmungstechniken haben die Prognose von Patienten mit akzidenteller Hypothermie deutlich verbessert. Geht ein Herzstillstand der Abkühlung voraus ist die Prognose infaust, z.B. bei Ertrinken im warmen Wasser. Kühlt der Patient aber zuerst ab und erleidet dann einen Herzstillstand, ist die Prognose günstiger. Ein primär hypothermer Herzstillstand kann bei schwerer akzidenteller Hypothermie (Körperkerntemperatur < 28 °C) deutlich länger als 5 Minuten überlebt werden. Ein Patient mit einer Körperkerntemperatur ≥ 28 ° und stabiler Hämodynamik sollte aktiv minimal invasiv (mit Infusionen) und extern (mit Warmluft, Wärmedecken) erwärmt werden. Liegen Risikozeichen für einen Hypothermie bedingten Herzstillstand vor (d.h. Blutdruck systolisch < 90 mmHg, ventrikuläre Arrhythmie, Körperkerntemperatur < 28 °C), sollte ein hypothermer Patient ebenfalls aktiv minimalinvasiv und extern erwärmt werden, jedoch in einem Krankenhaus mit der Möglichkeit einer veno-arteriellen extrakorporalen Membranoxygenierung (va ECMO) oder Herz-Lungen-Maschine (HLM). Im Fall eines primär durch Hypothermie ausgelösten Herzstillstandes ist die Durchführung einer invasiven Erwärmung (ECMO oder HLM) indiziert. Hypotherme Patienten sollen immer direkt in eine Klinik mit einer dem Schweregrad entsprechenden Therapiemöglichkeit transportiert werden, um Komplikationen vorzubeugen und das Überleben zu verbessern. Falls bei unwegsamen Gelände der Abtransport eines schwer hypothermen Patienten im Herzstillstand nicht möglich ist, kann anstatt einer kontinuierlichen eine intermittierende kardiopulmonale Reanimation (CPR) durchgeführt werden: Bei Patienten mit einer Körperkerntemperatur < 28 ° könen 5 Minuten CPR mit ≤5 Minuten ohne CPR alternierend zum Einsatz kommen; liegt die Körperkerntemperatur < 20 °, könen 5 Minuten CPR mit ≤10 Minuten ohne CPR abwechseln.Correspondence to:
PD Dr. Peter Paal MBA, EDAIC, EDIC
Universitätsklinik für Anästhesie und Intensivmedizin
Medizinische Universität
Anichstraße 35
A–6020 Innsbruck, Österreich
Email: [email protected]
Original paper
Monitoring of omalizumab therapy in children and adolescents
J.O. Steiß, A. Schmidt, H. Lindemann, S. Rudloff, A. Staatz, P. Strohner, G. Becher, L. Nährlich and K.P. Zimmer
Volume 2 (2018) p. 32 - 38
Abstract
Allergologie select, Volume 2, Nr. 1/2018 (32-38)
Monitoring of omalizumab therapy in children and adolescents
J.O. Steiß1, A. Schmidt1, H. Lindemann1, S. Rudloff1, A. Staatz2, P. Strohner2, G. Becher3, L. Nährlich1 and K.P. Zimmer1
1Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Justus-Liebig-Universität Gießen, 2BioTeZ Berlin-Buch GmbH, 3BecherConsult GmbH Berlin
Background: Omalizumab is a successfully implemented supplementary therapy for improving asthma control in children aged 6 years and older with severe persistent allergic asthma. The dosage of omalizumab depends on body weight and IgE level, yet no parameter has been established to guide dosage changes during therapy. Clinical studies in patients with allergic asthma or allergic rhinitis revealed a clinically relevant improvement by using omalizumab leading to concentrations of free serum IgE reported to be lower than 50 ng/ml. Therefore, only the question concerning the concentrations of free IgE used in a therapy with omalizumab is regarded of clinical importance, while total IgE (free and omalizumab-bound IgE) increases during treatment.
Patients and methods: Ten patients, 8 to 17 years of age, received therapy with omalizumab due to severe allergic asthma. In addition, the patients had pronounced rhinoconjunctivitis, food allergy, insect sting allergy, and/or neurodermitis. The total IgE in the serum was measured in the patients 3 – 6 monthly before each omalizumab injection as a potential progress parameter (Sandwich-Immunoassay ADVIA Centaur).
Results: Six months after beginning of the therapy with omalizumab, a significant decrease of the total IgE concentration was found, in comparison to the baseline values (p < 0.003). In all patients the tolerability of omalizumab was very good: there was a reduction in the frequency of the asthma exacerbations and rescue medications. All patients reported a clearly improved quality of life.
Conclusions: A general increase in IgE was not observed in any of the children we treated with omalizumab. Apart from the development of routine assays to determine free serum IgE levels, the significance of the total serum IgE as a suitable control of an omalizumab therapy should be further investigated in controlled studies with regard to sensitivity and specificity. In order to only administer the lowest necessary dose of omalizumab especially in children and adolescents, the establishment of laboratory parameters (free IgE and/or total IgE) to adequately monitor the therapy is urgently needed. Patients undergoing an omalizumab therapy require medical supervision at close intervals.
German version published in Allergologie, Vol. 33, No. 10/2010, p. 421-428Correspondence to:
PD Dr. med. J.-O. Steiß
Pädiatrische Pneumologie und Allergologie
Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Justus-Liebig-Universität
Feulgenstraße 12
D–35385 Gießen
Email: [email protected]
Original
Berufsbedingte Hauterkrankungen bei Auszubildenden im Friseur- und Krankenpflegeberuf. Konzept einer prospektiven Längsschnittstudie
Occupational skin diseases in hairdressers and nurses during apprenticeship. Design of a prospective epidemiological study
T.L. Diepgen, A. Tepe, B. Pilz, A. Schmidt, A. Hüner, A. Huber, O.P. Hornstein, P.J. Frosch und M. Fartasch
Price
42.00 $
Jahrgang 16 (1993) p. 396 - 403
Abstract
Allergologie, Jahrgang 16, Nr. 10/1993, S. 396-403
Berufsbedingte Hauterkrankungen bei Auszubildenden im Friseur- und Krankenpflegeberuf. Konzept einer prospektiven Längsschnittstudie
T.L. Diepgen1, A. Tepe1, B. Pilz2, A. Schmidt3, A. Hüner1, A. Huber3, O.P. Hornstein1, P.J. Frosch2 und M. Fartasch1
1Dermatologische Universitätsklinik Erlangen, 2Hautklinik, Städtische Kliniken Dortmund, 3Bayerisches Landesinstitut für Arbeitsmedizin, Zweigstelle Nürnberg
Für berufsbedingte Hauterkrankungen im Friseur- und Krankenpflegeberuf wird häufig die berufliche Exposition gegenüber Hautirritantien und Allergenen in Verbindung mit einer atopischen Diathese verantwortlich gemacht. Dennoch liegen kaum epidemiologische Untersuchungen vor, aus denen sich wirksame Maßnahmen der Prävention ableiten lassen und die eine differenzierte Beurteilung der Atopie ermöglichen. Da zur Zeit bei Berufsanfängern in etwa 20% bis 25% eine Atopie vorliegt, ist dies jedoch aus präventiv- und sozialmedizinischer Sicht notwendig. Es werden Methodologie, Design, Instrumentarium und erste Ergebnisse einer epidemiologischen Kohortenstudie vorgestellt, bei der Auszubildende im Friseur- und Krankenpflegeberuf zu Beginn der Ausbildung speziell untersucht und prospektiv ausbildungsbegleitend beobachtet werden. Daraus gewonnene neue Erkenntnisse über die Rolle exogener und endogener Faktoren bei der Entstehung berufsbedingter Handekzeme sollten dann in begründete, ausgewogene und wirksamere Maßnahmen der Prävention münden.Correspondence to:
PD Dr. med. T.L. Diepgen, Hartmannstraße 14, D–91052 Erlangen
Übersicht
Ösophagus-Stenosen und Reflux als Spätfolgen nach Endoskopie
Esophageal strictures, reflux, and other long-term damages after endoscopy
F. Offensperger, A. Küllmer und A. Schmidt
Price
42.00 $
Jahrgang 40 (2022) p. 61 - 68
Abstract
Verdauungskrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 2/2022, S. 61-68
Ösophagus-Stenosen und Reflux als Spätfolgen nach Endoskopie
F. Offensperger, A. Küllmer und A. Schmidt
Klinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum Freiburg, Freiburg
Komplexe therapeutische endoskopische Verfahren wie die endoskopische Mukosaresektion (ESD) für Frühneoplasien im Ösophagus oder die perorale endoskopische Myotomie (POEM) zur Achalasiebehandlung haben im letzten Jahrzehnt aufgrund exzellenter klinischer Ergebnisse zunehmend Einzug in die klinische Routine gefunden. Im Vergleich zu den chirurgischen Alternativverfahren sind diese Techniken weniger invasiv, jedoch rücken mit zunehmenden Langzeiterfahrungen auch Spätfolgen in den Fokus. Bei der ESD im Ösophagus treten Ösophagus-Stenosen nach Resektion von > 3/4 der Zirkumferenz in 66 – 94% der Fälle, bei zirkumferentieller Resektion sogar in bis zu 100% auf. Primärprophylaktische Therapieansätze beinhalten die lokale Injektion oder die orale Gabe von Steroiden, randomisiert-kontrollierte Studien hierzu fehlen leider aktuell noch. Weitere Therapieansätze bestehen aus der prophylaktischen Stentimplantation, wofür es ebenfalls noch eine unzureichende Datenlage gibt. Aufwändigere Verfahren wie die gastrale Mukosatransplantation sind als experimentell anzusetzen. Bei der POEM wird der Reflux als langfristige Komplikation immer wieder diskutiert. Die mittlerweile verfügbaren 10-Jahres-Daten bestätigen das erhöhte Auftreten einer meist leichten Refluxösophagitis und einer erhöhten Säureexposition des Ösophagus, zeigen aber auch, dass die Beschwerden mittels niedrig dosierter PPI Therapie meist gut behandelbar sind. Weiterhin deuten aktuelle Forschungsergebnisse auf eine Rolle der ösophagealen Hypersensitivität als Ursache der Beschwerden hin, sodass Refluxbeschwerden möglicherweise nicht immer auf Reflux zurückzuführen sind.Correspondence to:
Dr. med. univ. Florian Offensperger
Universitätsklinikum Freiburg
Klinik für Innere Medizin II
Hugstetterstraße 55
79106 Freiburg
Email: [email protected]