Drug Utilization
Safety and usage pattern of an over-the-counter ambroxol cough syrup: a community pharmacy-based cohort study
M. Schulz, A. Hämmerlein, U. Hinkel, G. Weis and A. Gillissen
Price
42.00 $
Volume 44 p. 409 - 421
Abstract
M. Schulz1,2, A. Hämmerlein1, U. Hinkel3, G. Weis3 and A. Gillissen4
1Center for Drug Information and Pharmacy Practice, ABDA – Federal Union of German Associations of Pharmacists, Berlin, 2Institute of Pharmacology, Johann Wolfgang Goethe University, Biocenter N260, Frankfurt, 3Medical Science Department, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Ingelheim, and 4St. George Medical Center, Robert Koch Hospital, Leipzig, Germany
Introduction: Mucoactive substances such as ambroxol, available in several countries as over-the-counter (OTC) medicines, are used for the treatment of acute and chronic bronchitis. Objective: This study was designed to evaluate the “real life” behavior of consumers with non-prescription access to an ambroxol cough syrup with special focus on tolerability and the pattern of product usage. Methods: Customers who bought the ambroxol syrup were recruited in 300 community pharmacies in Germany. Baseline data were collected from the participants in the pharmacy. Completing a self-administered questionnaire, participants provided information on tolerability, self-perceived effectiveness and usage pattern. Results: 2,707 participants were recruited in 266 pharmacies. 2,664 questionnaires were evaluable. At baseline, the respondents reported a complex pattern of symptoms. Productive cough, congested airways, dry cough, cough irritation in the throat and soreness in the throat were the most common ones. 67 patients (2.5%) reported a total of 81 adverse events (AE) which were usually mild in nature and mostly affecting the gastrointestinal tract (n = 53) followed by skin and subcutaneous tissue disorders (n = 9). No serious or unknown AE were reported. In general, 97% of the participants assessed the safety as “very good” (51%) or “good” (46%). Overall, the respondents complied with the indications for use and the recommended dosages, with only 0.7% of the participants using the maximum daily dose. 92% of the patients assessed the self-perceived effectiveness as “very good” (29%) or “good” (63%) and 89% were willing to purchase this ambroxol cough syrup again. Conclusions: This study confirms that ambroxol is used according to the advice given in the patients’ leaflet and supports the already established safety and efficacy of this product in acute bronchitis. It also demonstrates that the use of an OTC cough medication can be successfully monitored in a pharmacy-based cohort study.Correspondence to:
Prof. M. Schulz
Center for Drug Information and Pharmacy Practice (ZAPP), ABDA
Jägerstraße 49/50
10117 Berlin, Germany
Email: [email protected]
Pro und Contra
Mukopharmaka haben einen Stellenwert in der COPD-Therapie – Pro
A. Gillissen und U.R. Juergens
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 235 - 248
Abstract
A. Gillissen1 und U.R. Juergens2
1Robert-Koch-Klinik, Klinikum "St. Georg", Leipzig, 2Abteilung Pneumologie, Medizinische Universitätspoliklinik, Bonn
Die unspezifische Abwehrreaktion der Atemwege auf verschiedenste Noxen bei COPD und Asthma sind die Hypersekretion und Dyskrinie. Ursächlich liegt eine gesteigerte neuronale und zellulär-entzündliche Reaktion zugrunde, die in der klinischen Praxis im akuten Stadium nicht primär mit inhalierbaren Glukokortikoiden behandelt werden kann und im chronischen Stadium nur partiell auf diese Substanzgruppe anspricht. Nicht abhustbarer Bronchialschleim als wichtiges Kriterium chronifizierender Atemwegserkrankungen ist mit einer Steigerung bronchopulmonaler Infektionen assoziiert und daher Charakteristikum von Erkrankungen mit erhöhter Inzidenz von Exazerbationen, insbesondere bei chronisch-obstruktiver Bronchitis (COPD) oder der Mukoviszidose (zystischen Fibrose). Daher sind für die betroffenen Patienten die Elimination des in den Bronchien verweilenden Mukus und Förderung der mukoziliären Clearance von großer klinischer und prognostischer Bedeutung. In dieser Übersicht wird in Form einer Pro-Debatte eine kritische Stellungnahme zu den aktuellen Vorteilen der Mukolytika in der Therapie der COPD abgegeben. Es werden insbesondere für die Substanzen N-Acetylcystein, Ambroxol, Cineol und für Myrtol plazebokontrollierte, randomisierte und doppeltverblindete Studien vorgestellt sowie Metaanalysen zitiert, in denen die klinische Effizienz dieser Substanzen nachgewiesen wurden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. A. Gillissen
Robert-Koch-Klinik
Klinikum “St. Georg”
Nikolai-Rumjanzew-Straße 100
D-04207 Leipzig
Email: [email protected]
Extended abstracts
Bronchiolitiden
A. Gillissen und U.R. Juergens
Price
42.00 $
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Jahrgang 30 p. 0 - -1
Abstract
A. Gillissen und U.R. Juergens
Laudationes:
Genschäden durch silikogene und Asbeststäube – Mechanismen der zellulären Pathogenese
A. Gillissen
Price
42.00 $
Jahrgang 30 p. 569 - 578
Abstract
A. Gillissen
Robert-Koch-Klinik, Klinikum “St. Georg”, Leipzig
Die durch inhalierte Stäube induzierte Entzündungsreaktion ist komplex. Initiiert wird diese durch eine extra- oder intrazelluläre Induktion des Zellsignalweges (cell signaling pathway). In der Folge werden im Zytoplasma befindliche Transkriptionsfaktoren aktiviert. Diese vermitteln die Genexpression verschiedener proinflammatorisch wirkender Zytokine; Proliferationsfaktoren führen zu einer Steigerung der Apoptose oder Protoonkogenaktivierung. Neben Integrinen wird als Auslöser und Regulator eine durch diese Stäube verursachte Verschiebung des zellulären Redoxgleichgewichts angenommen. Sowohl siliziumoxid- insbesondere aber asbesthaltige Stäube verursachen eine Imbalanz des zelleigenen Oxidantien-/Antioxidantiengleichgewichts, welche maßgeblich das Ausmaß der zellulären Schäden, Proliferation, Inflammation und die Entwicklung fibroproliferativer Veränderungen an Lunge und Pleura mitbestimmt. Das klinisch sichtbare Erkrankungsbild staubinduzierter Erkrankungen der Lunge und der Pleura ist somit als direkte Folge eines komplexen zellulären biochemischen und molekularbiologischen determinierten Entzündungsgeschehens zu verstehen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. A. Gillissen
Robert-Koch-Klinik
Klinikum “St. Georg”
Nikolai-Rumjanzew-Straße 100
D-04207 Leipzig
Email: [email protected]
Pharmakologisches Forum
Antiinflammatorische Wirkung von 1,8-Cineol (Eucalyptol) bei Asthma bronchiale: Eine plazebokontrollierte Doppelblindstudie
U.R. Juergens, U. Dethlefsen, G. Steinkamp, A. Gillissen, R. Repges und H. Vetter
Price
42.00 $
Jahrgang 29 p. 561 - 569
Abstract
U.R. Juergens1, U. Dethlefsen2, G. Steinkamp3, A. Gillissen4, R. Repges5 und H. Vetter1
1Abteilung Pneumologie, Allergologie, Schlafmedizin, Medizinische Universitäts-Poliklinik, Bonn, 2MKL Institut für klinische Forschung, Aachen, 3Klinische Forschung, Lübeck, 4Robert-Koch-Klinik, Leipzig,5Institut für Biometrie und Statistik, RWTH, Aac
Die Hypersekretion in den Atemwegen wird durch eine erhöhte Freisetzung von Entzündungsmediatoren vermittelt und kann durch Hemmung der Mediatorproduktion gebessert werden. Wir haben kürzlich berichtet, daß 1,8-Cineol (Eucalyptol), bekannt als das hauptsächliche Monoterpen des Eukalyptusöls, den Arachidonsäuremetabolismus und die Zytokinproduktion in humanen Monozyten supprimiert. Daher war es das Ziel dieser Studie, die antiinflammatorische Wirksamkeit von 1,8-Cineol als Maß für seine prednisolonäquivalente Wirkung bei Patienten mit schwerem Asthma zu bestimmen. 32 Patienten mit steroidabhängigem Asthma bronchiale wurden in eine plazebokontrollierte Doppelblindstudie eingeschlossen. Nach Bestimmung der effektiven oralen Steroiddosis während einer 2-monatigen Run-in-Phase wurden die Probanden randomisiert und erhielten über 12 Wochen entweder 1,8-Cineol 200 mg 3-mal täglich oder Plazebo in dünndarmlöslichen Kapseln. Orale Glukokortikosteroide wurden stufenweise um 2,5 mg alle 3 Wochen reduziert. Der primäre Endpunkt dieser Untersuchung war die orale glukokortikosteroidsparende Wirkung von 1,8-Cineol bei schwerem Asthma. Es wurden Reduktionen der täglichen Prednisolondosis von 36% in der Verumgruppe (Bereich 2,5 – 10 mg; Mittel: 3,75 mg) vs. einer Abnahme von nur 7% (2,5 – 5 mg; 0,91 mg) in der Plazebo-Gruppe (p = 0,006) toleriert. Zwölf von 16 Patienten mit Cineol und 4 der 16 Plazebo-Patienten tolerierten eine Reduktion oraler Steroide (p = 0,012). Die Langzeittherapie mit 1,8-Cineol in dünndarmlöslichen Kapseln zeigte einen signifikanten steroidsparenden Effekt bei steroidpflichtigem Asthma. Dieses ist der erste Nachweis einer antiinflammatorischen Wirkung des Monoterpens 1,8-Cineol bei Asthma und eine neue Rationale für seine Anwendung als Mukolytikum bei Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege.
39. Kolloquium der Bad Reichenhaller Forschungsanstalt für Krankheiten der Atmungsorgane 2007
Kortikosteroide in der Dauertherapie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD)
A. Gillissen und C. Vogelmeier
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 290 - 294
Abstract
A. Gillissen1 und C. Vogelmeier2
1Thoraxzentrum des Klinikums St. Georg, Robert-Koch-Klinik, Leipzig, 2Schwerpunkt Pneumologie, Klinik für Innere Medizin, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg
Selbst hohe Dosen inhalativer Kortikosteroide (ICS) haben in der Dauertherapie von Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) nur einen limitierten Effekt auf die Reduktion des jährlichen FEV1-(Ein-Sekundenkapazität)-Abfalls. Allerdings können ICS bei Patienten mit einer schlechten Lungenfunktion (FEV1 < 50% vom Sollwert) und Correspondence to:
Prof. Dr. med. A. Gillissen
Thoraxzentrum des Klinikums St. Georg
Robert-Koch-Klinik
Nikolai-Rumjanzew-Strasse 100
D-04207 Leipzig
Chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen I
Medikamentöse Langzeittherapie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD)
A. Gillissen
Jahrgang 34 p. 24 - 28
Abstract
A. Gillissen
Robert-Koch-Klinik, Thoraxzentrum des Klinikums St. Georg, Leipzig
Die Pharmakotherapie ist das wesentliche Standbein der COPD-Behandlung. Sie wird von Maßnahmen zur Noxenelimination (meist Tabakrauchentwöhnung) und in Abhängigkeit vom Schweregrad von nichtpharmakologischen Therapiemaßnahmen flankiert. Die medikamentöse Langzeittherapie basiert im wesentlichen auf bronchodilatativen Substanzen, die einzeln oder in Kombination verabreicht werden. Dazu zählen die langwirksamen inhalativen b2-Sympathomimetika Formoterol und Salmeterol, das inhalativ anzuwendende Anticholinergikum Tiotropiumbromid und retardiertes Theophyllin, das oral verabreicht wird. Ab dem COPD-Schweregrad III können zur Senkung einer vorhandenen erhöhten Exazerbationsrate zusätzlich inhalative Kortikosteroide eingesetzt werden. Orale Kortikosteroide eignen sich im Regelfall nicht für die Langzeittherapie, sondern sind ganz im Gegenteil mit einer erhöhten Mortalität assoziiert. Auch N-Acetylcystein hat in der Langzeittherapie keinen nachgewiesenen Langzeiteffekt. Die Pharmakotherapie führt in der Langzeitanwendung nicht zu einer Prognoseverbesserung und verhindert auch nicht den jährlichen FEV1-Abfall. Aber sie bewirkt eine Verbesserung der Symptome Dyspnoe, Husten, Auswurf, der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie der individuellen Lebensqualität und senkt die Exazerbationsrate.Correspondence to:
Prof. Dr. med. A. Gillissen
Robert-Koch-Klinik
Thoraxzentrum des Klinikums St. Georg
Nikolai-Rumjanzew-Straße 100
D-04207 Leipzig
Internet: www.rkk-leipzig.de
Übersicht
Thoraxsonographie zur Planung und Durchführung der internistischen Thorakoskopie
Transthoracic ultrasound examination of the chest
T. Knappe und A. Gillissen
Jahrgang 34 p. 429 - 434
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 34, Nr. 11/2008, S. 429–434
Thoraxsonographie zur Planung und Durchführung der internistischen Thorakoskopie
T. Knappe und A. Gillissen
Robert-Koch-Klinik, Thoraxzentrum, Klinikum St. Georg, Leipzig
Die Thoraxsonographie ist eine einfache und sichere diagnostische und therapeutische Methode bei Erkrankungen der Pleura und der Lunge. Domäne ist die Untersuchung des Pleuraergusses. Aber es lassen sich unter sonographischer Kontrolle auch pleuranahe Strukturen untersuchen, zielgerichtet zur zytologischen, bakteriologischen und laborchemischen Untersuchung Gewebe oder Flüssigkeiten gewinnen, oder unter Sicht Thoraxdrainagen plazieren. Zudem dient die Thoraxsonographie der Vorbereitung einer Thorakoskopie. Es wird hier ein kurzer Überblick über die Leistungsfähigkeit, aber auch über die Grenzen dieser Methode gegeben.Correspondence to:
Dipl. Med. T. Knappe
Robert-Koch-Klinik
Thoraxzentrum, Klinikum St. Georg
Nikolai-Rumjanzew-Straße 100
D-04207 Leipzig
Email: [email protected]
Erweitertes Abstract
COPD als Systemerkrankung
A. Gillissen
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Jahrgang 34 p. 454 - 456
Übersicht
Indacaterol, ein neuer, langwirksamer beta2-Rezeptoragonist mit schnellem Wirkeintritt zur 1-mal täglichen Therapie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD)
Indacaterol, a novel long-acting beta2-agonist with a fast onset of action for the once-daily treatment of chronic obstructive pulmonary disease (COPD)
J. Beier, A. Gillissen und K.M. Beeh
Jahrgang 35 p. 521 - 532
Abstract
J. Beier1, A. Gillissen2 und K.M. Beeh1
1insaf Institut für Atemwegsforschung, Wiesbaden, 2Robert-Koch-Klinik, Thoraxzentrum des Klinikums St. Georg, Leipzig
Indacaterol ist ein neuer beta2-Agonist mit schnellem Wirkeintritt, der zur 1-mal täglichen Inhalation für die Behandlung obstruktiver Lungenerkrankungen entwickelt wurde. Der vorliegende Übersichtsartikel fasst die präklinischen und aktuelle klinische Daten aus den Entwicklungsphasen II und III zusammen. Ergebnisse klinischer Studien zu Wirksamkeit und Verträglichkeit von Indacaterol zeigen, dass Indacaterol bei Patienten mit COPD verschiedener Schweregrade eine schnelle und lang anhaltende Bronchodilatation vermittelt. In Studien mit einer Behandlungsdauer von bis zu 12 Monaten bestätigte sich, dass Indacaterol in Dosierungen von bis zu 600 mg 1-mal täglich Lungenfunktion und zahlreiche weitere relevante klinische Endpunkte wie Symptome, Dyspnoe, Exazerbationen oder Lebensqualität verbessert und sich dabei durch ein günstiges Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil in der Langzeittherapie der COPD auszeichnet. Erste vergleichende Untersuchungen weisen zudem darauf hin, dass Indacaterol herkömmlichen Bronchodilatatoren wie den langwirksamen beta2-Agonisten Salmeterol und Formoterol bzw. dem langwirksamen Anticholinergikum Tiotropium im Hinblick auf klinische Wirksamkeit mindestens gleichwertig bzw. teilweise überlegen ist. Aufgrund des klinischen Profils wird Indacaterol in naher Zukunft einen wichtigen Bestandteil der Erstlinientherapie der COPD darstellen. Im Rahmen dieser Übersicht wird auch das therapeutische Potenzial von Indacaterol vorgestellt.Correspondence to:
Dr. med. Jutta Beier
insaf Institut für Atemwegsforschung
Biebricher Allee 34
D–65187 Wiesbaden
Email: [email protected]
Serie
Leitsymptome der Pneumologie: Husten
Guiding symptoms of pneumology: Cough
A. Gillissen
Price
42.00 $
Jahrgang 36 p. 381 - 390
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 36, Nr. 9/2010, S. 381–390
Leitsymptome der Pneumologie: Husten
A. Gillissen
Thoraxzentrum des Klinikum St. Georg, Robert-Koch-Klinik, Leipzig
Husten ist der wichtige physiologische Schutzreflex der Atemwege und ist das gemeinsame Symptom fast aller pulmonaler und einiger extrapulmonaler Erkrankungen. Er kann zur Ausbreitung von Infektionskrankheiten beitragen und für den Patienten überaus quälend sein. Es wird zwischen dem akuten und ab einer Dauer von 8 Wochen von einem chronischen Husten unterschieden. Der akute Husten wird häufig durch virale Infekte ausgelöst und terminiert sich häufig selbst, sofern keine andere Ursache, wie zum Beispiel ein Asthma oder Medikamentennebenwirkungen, eine ursächliche Rolle spielt. In jedem Fall muss der chronische Husten weiter diagnostisch abgeklärt werden. Da Hustenrezeptoren im gesamten Bereich der oberen und unteren Atemwege, im Lungenparenchym, in der Pleura, im Perikard, am Zwerchfell, im Ösophagus und im Magen vorkommen, sind die möglichen Differenzialdiagnosen und Hustenauslöser entsprechend umfangreich. Antitussiva reduzieren die periphere neurogene Reizweiterleitung oder wirken zentral hustenhemmend. Mukopharmaka verbessern die Mukusrheologie und erleichtern die bronchiale Clearance. Diese Übersicht gibt einen Einblick in die Ursachen sowie die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten eines komplexen Syndroms.Correspondence to:
Prof. Dr. med. A. Gillissen
Thoraxzentrum des Klinikum St. Georg
Robert-Koch-Klinik
Nikolai-Rumjanzew-Straße 100
D–04207 Leipzig
Email: [email protected]
Editorial für den Start der Serie „Literatur-Kommentar“
Editorial concerning the beginning of the series “Literature Comment”
A. Gillissen
Login
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Jahrgang 38 p. 2 - 2
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 38, Nr. 1/2012, S. 2
Editorial für den Start der Serie „Literatur-Kommentar“
A. Gillissen
Serie: Literatur-Kommentar
Tiotropium vs. Salmeterol in der COPD-Langzeittherapie
Tiotropium vs. salmeterol in long-term therapy of COPD
A. Gillissen
Login
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Jahrgang 38 p. 82 - 83
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 38, Nr. 2/2012, S. 82–83
Tiotropium vs. Salmeterol in der COPD-Langzeittherapie
A. Gillissen
Correspondence to:
Prof. Dr. med. A. Gillissen
Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin
Klinikum Kassel
Mönchebergstraße 41 – 43
D–34125 Kassel
Email: [email protected]
Serie: Literatur-Kommentar
Leukotrien-Antagonisten als First-line- und Zusatztherapie zur Asthmakontrolle
Leukotrien antagonists as first-line and add-on therapy for asthma control
A. Gillissen
Login
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Jahrgang 38 p. 120 - 121
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 38, Nr. 3/2012, S. 120–121
Leukotrien-Antagonisten als First-line- und Zusatztherapie zur Asthmakontrolle
A. Gillissen
Übersicht
Update N-Acetylcystein
Update N-acetylcysteine
A. Gillissen
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 235 - 242
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 38, Nr. 6/2012, S. 235–242
Update N-Acetylcystein
A. Gillissen
Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin, Klinikum Kassel
N-Acetylcystein (NAC) ist die azetylierte Variante der Aminosäure L-Cystein. In den vergangenen Dekaden hat es vor allem eine weite Verbreitung als Mukolytikum zur Therapie verschiedener Bronchitisformen gefunden. Zudem ist es zugelassenes Antidot einer Paracetamol/Paraquat-Intoxikation. NAC reduziert das oxidierte Methionin in den Atemwegen von Patienten mit einer Alveolitis und konnte bei der idiopathischen Lungenfibrose den jährlichen Lungenfunktionsabfall vermindern. Es wurde in Studien, aber auch bei extrapulmonalen Erkrankung erfolgreich getestet, indem es die nephrotoxische Wirkung von Kontrastmitteln oder den durch eine Ischämie induzierten myokardialen Zellschaden verminderte (Reperfusionsischämie). Diese antiinflammatorischen Effekte beruhen vor allem darauf, dass es erstens Cystein für die zelluläre Glutathionsynthese zur Verfügung stellt. Glutathion ist eines der wichtigsten zellulären antioxidativen Peptide. Zweitens besitzt NAC eine intrinsische antioxidative Aktivität, indem es direkt reaktive Sauerstoffradikale zu reduzieren vermag. Dieser Artikel gibt einen aktuellen Überblick über den zuglassen Einsatz von NAC in der Medizin und erlaubt darüber hinaus einen Einblick in weitere mögliche Einsatzgebiete.Correspondence to:
Prof. Dr. med. A. Gillissen
Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin
Klinikum Kassel
Mönchebergstraße 41
D–34125 Kassel
Email: [email protected]
Literatur-Kommentar
Eine murine multizentrische Lungenkarzinom-Studie identifiziert genetische Modifikatoren der therapeutischen Antwort
A murine lung cancer co-clinical trial identifies genetic modifiers of therapeutic response
A. Gillissen
Login
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Jahrgang 38 p. 253 - 254
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 38, Nr. 6/2012, S. 253–254
Eine murine multizentrische Lungenkarzinom-Studie identifiziert genetische Modifikatoren der therapeutischen Antwort
A. Gillissen
Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin, Klinikum Kassel, Kassel
Correspondence to:
Prof. Dr. med. A. Gillissen
Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin
Klinikum Kassel
Mönchebergstraße 41
D-34125 Kassel
Email: [email protected]
Literatur-Kommentar
Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Letalität
Relationship between coffee consumption and mortality
A. Gillissen
Login
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Jahrgang 38 p. 342 - 343
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 38, Nr. 8/2012, S. 342–343
Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Letalität
A. Gillissen
Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin, Klinikum Kassel, Kassel
Correspondence to:
Prof. Dr. med. A. Gillissen
Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin
Klinikum Kassel
Mönchebergstraße 41-43
D-34125 Kassel
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Literatur-Kommentar
Gefährlichkeit des Rauchens und Vorteile der Raucherentwöhnung
Danger of smoking and benefit of smoking withdrawal
A. Gillissen
Login
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Jahrgang 39 p. 193 - 194
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 39, Nr. 5/2013, S. 193–194
Gefährlichkeit des Rauchens und Vorteile der Raucherentwöhnung
A. Gillissen
Correspondence to:
Prof. Dr. med. A. Gillissen
Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin
Klinikum Kassel
Mönchebergstraße 41-43
D-34125 Kassel
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Literatur-Kommentar
50-Jahres-Trend zigarettenrauchverursachte Letalität
50-years-trend of letality caused by cigarette smoking
A. Gillissen
Login
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Jahrgang 39 p. 280 - 281
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 39, Nr. 7/2013, S. 280–281
50-Jahres-Trend zigarettenrauchverursachte Letalität
A. Gillissen
Klinikum Kassel
Correspondence to:
Prof. Dr. med. A. Gillissen
Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin
Klinikum Kassel
Mönchebergstraße 41-43
D-34125 Kassel
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Literatur-Kommentar
Klinische Effektivität der Pneumokokkenimpfung
U.S. hospitalizations for pneumonia after a decade of pneumococcal vaccination
A. Gillissen
Login
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Jahrgang 39 p. 363 - 365
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 39, Nr. 9/2013, S. 363–365
Klinische Effektivität der Pneumokokkenimpfung
A. Gillissen
Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin, Klinikum Kassel
Correspondence to:
Prof. Dr. med. A. Gillissen
Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin
Klinikum Kassel
Mönchebergstraße 41-43
D-34125 Kassel
Email: [email protected]