

Ein Weihnachtsstern? Mithilfe der Fluoreszenzmikroskopie entstehen jedenfalls geheimnisvolle, ausdrucksstarke Bilder. In diesem Fall hier handelt es sich um die Mikrofotografie eines Blütequerschnitts des Gänseblümchens (Bellis perennis). Das Präparat des „Altmeisters“ Robin Wacker, gefärbt nach dem von ihm entwickelten und nach ihm benannten Verfahren der „Wacker-Färbung“, zeigt einen botanischen Schnitt, dessen Schichtdicke so gering ist, dass im Fluoreszenzbild keine störenden Überlagerungen durch unscharf abgebildete fluoreszierende Strukturen entstehen. Die fluoreszierenden Objektanteile stellen sich gegen einen ideal homogen schwarzen Untergrund in ähnlicher Weise dar, wie Abendlichter, welche mit einem lichtstarken Fotoobjektiv in einer ideal belichteten Stativaufnahme fotografisch festgehalten werden. Weiterlesen?
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