Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 38 - September (376 - 380)

Hot Topics bei der COPD: Beatmung zu Hause – wo stehen wir?
O.Karg1, J. Geiseler2
1 Medizinische Krankenhausorganisation, 2 Klinik für Intensivmedizin und Langzeitbeatmung, Asklepios Fachkliniken München-Gauting

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DOI 10.5414/ATX01807

Abstrakt

Die Studienergebnisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich unter einer nächtlichen nichtinvasiven Langzeitbeatmung Blutgase verbessern lassen und dass viele Patienten einen klinischen Benefit erfahren. Die Beatmung sollte jedoch in Form einer sogenannten High-intensity-Beatmung mit hohen Inspirationsdrücken und hohen Beatmungsfrequenzen durchgeführt werden, dieses Vorgehen gewährleistet eine verbesserte alveoläre Ventilation und eine Abnahme der Belastung der muskulären Atempumpe. Die Therapieeinleitung erfordert zwar mehr Zeit, Patienten-Akzeptanz und -Compliance sind jedoch besser. Auch die Lebensqualität bessert sich. Dies zeigten vor allem Studien, die den Severe Respiratory Insufficiency Questionnaire eingesetzt haben, der speziell zur Messung der Lebensqualität bei außerklinischer Beatmung entwickelt und validiert worden ist [22]. Eine bessere Prognose unter NIV wurde allerdings bisher nur in einer randomisierten prospektiven Studie [15] nachgewiesen, ist daher noch immer nicht sicher belegt.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Medizinische Krankenhausorganisation,
  • 2 Klinik für Intensivmedizin und Langzeitbeatmung, Asklepios Fachkliniken München-Gauting

Adresse

Dr. med. Ortrud Karg
Asklepios Fachkliniken München-Gauting
Robert-Koch-Allee 2
D–82131 Gauting
Email: [email protected]

Citation

O.Karg und J. Geiseler.Hot Topics bei der COPD: Beatmung zu Hause – wo stehen wir?. 2012; 38: 376-380. doi: 10.5414/ATX01807.

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