Atemphysiotherapie in der niedergelassenen Praxis bei Patienten mit stabiler COPD
D. Pfeiffer-Kascha
PT-Praxis Röske, Wuppertal
DOI 10.5414/ATX01799
Abstrakt
Patienten mit stabiler COPD II – IV nach GOLD können von einer zielgerichteten Atemphysiotherapie in der Physiotherapie- Praxis profitieren. Die Behandlungsziele orientieren sich am individuellen Befund und den zugrunde liegenden funktionellen Problemen: Elastizitätsverlust und Überblähung der Lunge, tracheobronchiale Instabilität, Zwerchfelltiefstand, Sekretretention, Atrophie etc. Nach Erhebung von Anamnese, Befund und Tests gilt es, ausgewählte Techniken verständlich zu vermitteln, zu kontrollieren und ggf. den Gebrauch von Hilfsmitteln anzuleiten. Im Vordergrund stehen Techniken, die die Sekretolyse, -mobilisation, -transport und -elimination unter den pathophysiologischen Bedingungen unterstützen, beispielsweise ROTA-KOM-PEPTechnik, oszillierende PEP-Geräte, PEEPHuffing und PEP-Husten. Auch erlernen die Betroffenen mit Selbsthilfetechniken das „antiobstruktive Verhalten“, um im Alltag Situationen, die eine Obstruktion auslösen, zu erkennen, zu vermeiden oder zu reduzieren. Beispiele sind: PEP-Atmung beim Treppegehen, Bücken und PEP-Husten.
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- PT-Praxis Röske, Wuppertal
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Dorothea Pfeiffer-Kascha
PT-Praxis Röske
Hofkamp 33
D-42103 Wuppertal
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Citation
D. Pfeiffer-Kascha.Atemphysiotherapie in der niedergelassenen Praxis bei Patienten mit stabiler COPD. 2012; 38: 345-351. doi: 10.5414/ATX01799.