Neuropsychiatrie, Band 25 - Ausgabe 2 (103 - 110)

Familienplanung bei Frauen mit Schizophrenie – Kasuistik über eine In-vitro-Fertilisation mit resultierender Mehrlingsschwangerschaft
Hans-Peter Kapfhammer, Christian Mayer
Univ.-Klinik für Psychiatrie, Medizinische Universität Graz

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DOI

Abstrakt

Kasuistik über eine 31-jährige Frau mit chronischer Schizophrenie, die sich zusammen mit ihrem Ehemann in der gynäkologischen Poliklinik eines Universitätsklinikums mit dem Wunsch nach einer In-vitro-Fertilisation vorstellt. Nach konsiliarpsychiatrischer Überweisung wurden die psychiatrische und psychosoziale Anamnese erhoben und der Wunsch nach In-vitro-Fertilisation geklärt. Die ärztlich-ethischen Aspekte, die allgemeinen Risiken für die schizophrene Patientin bezüglich Schwangerschaft, Wochenbett und Elternschaft, die besonderen Risiken einer In-vitro- Fertilisation einschließlich einer Mehrlingsschwangerschaft und des Dilemmas einer fetalen Reduktion wurden diskutiert. Der Verlauf während einer Drillingsschwangerschaft als Resultat der In-vitro-Fertilisation, während der Wochenbettsituation und der frühen Elternschaft werden beschrieben.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Univ.-Klinik für Psychiatrie, Medizinische Universität Graz

Adresse

Univ. Prof. Dr. Dr. H.P. Kapfhammer
Klinik für Psychiatrie
Medizinische Universität Graz
Email: [email protected]

Citation

H.-P. Kapfhammer und C. Mayer.Familienplanung bei Frauen mit Schizophrenie – Kasuistik über eine In-vitro-Fertilisation mit resultierender Mehrlingsschwangerschaft. 2011; 25: 103-110. doi: .

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