Neuropsychiatrie, Band 25 - Ausgabe 2 (59 - 66)

ADHS im Erwachsenenalter: Erkennen, Erleben und Verstehen
Ingrid Schuster1, Georg Oliver Schwitzer1, Hartmann Hinterhuber1, Thomas Bitriol2, Markus Müller2, Barbara Plattner3, Andreas Conca1,3
1 Univ.-Klinik für Allgemeine Psychiatrie und Sozialpsychiatrie, Medizinische Universität Innsbruck, 2 Psychiatrische Abteilung I des Landeskrankenhauses Rankweil, 3 Psychiatrischer Dienst Bozen, Italien

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DOI

Abstrakt

Früher wurde ADHS als Erkrankung des Kindesalters gesehen, mittlerweile ist gesichert, dass ca. 4 % der Erwachsenen an ADHS leiden. Nach heutigem Forschungsstand ist von zahlreichen Einflussfaktoren nach dem biopsychosozialen Modell auszugehen. Problematische Frühbeziehungen, Misshandlungen oder andere Traumatisierungen sind für die Entwicklung von Mentalisierung und Reflexionsfähigkeit besonders relevant. In dieser Arbeit möchten die Autoren auf das Zusammenspiel und die Wechselwirkungen von neurobiologischen, psychodynamischen und psychosozialen Einflüssen hinweisen und die multifaktorielle Entstehung dieses Krankheitsbildes diskutieren. Durch einen mehrdimensionalen Ansatz könnten sich zusätzliche Therapiemöglichkeiten ergeben, die den Patienten individuell und ganzheitlich berücksichtigen.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Univ.-Klinik für Allgemeine Psychiatrie und Sozialpsychiatrie, Medizinische Universität Innsbruck,
  • 2 Psychiatrische Abteilung I des Landeskrankenhauses Rankweil,
  • 3 Psychiatrischer Dienst Bozen, Italien

Adresse

Dr. Ingrid Schuster
Medizinische Universität Innsbruck
Univ.- Klinik für Allgemeine Psychiatrie und Sozialpsychiatrie
Email: [email protected]

Citation

I. Schuster, G. O. Schwitzer, H. Hinterhuber, Th. Bitriol, M. Müller, B. Plattner und A. Conca.ADHS im Erwachsenenalter: Erkennen, Erleben und Verstehen. 2011; 25: 59-66. doi: .

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