Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 36 - Mai (189 - 192)

Bronchiale Provokation
R. Merget
BGFA – Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität, Bochum

Add to Cart  

 

DOI 10.5414/ATP36189

Abstrakt

Bei unspezifischen Provokationstests (Methacholintests) steht die Forderung nach Verwendung standardisierter Protokolle weiterhin im Vordergrund. Die von der American Thoracic Society (ATS) empfohlenen Tests sind in Deutschland nur schwer technisch umzusetzen. Kürzlich wurde ein ATS-adaptiertes Dosimeterprotokoll validiert, das mit einer in Deutschland kommerziell verfügbaren Ausrüstung durchgeführt wird und als Alternative zur weit verbreiteten Reservoirmethode empfohlen werden kann. Spezifische Provokationstests sind hinsichtlich der Durchführung und Interpretation wesentlich komplexere Tests und beinhalten eine Gefährdung für den Patienten. Die Indikation ist überwiegend bei der Diagnostik von Berufsasthma gegeben. Erste Ergebnisse zeigen, dass begleitende nichtinvasive Verfahren wie serielle Methacholintests oder Stickstoffmonoxid-Messungen in der Ausatemluft die Testeffizienz steigern können.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • BGFA – Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität, Bochum

Adresse

Prof. Dr. med. R. Merget
BGFA – Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin
der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
Institut der Ruhr-Universität Bochum
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
D-44789 Bochum
Email: [email protected]

Citation

R. Merget.Bronchiale Provokation. 2010; 36: 189-192. doi: 10.5414/ATP36189.

###article_not_exists_msg###

Warenkorb Übersicht

Warenkorb Übersicht
Typ Anz Rabatt MwSt Preis
Der Warenkorb ist leer
Ihr Warenkorb