Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 36 - Februar (47 - 53)

Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen
T.E. Wessendorf, H. Teschler
Abteilung Pneumologie/Schlafmedizin, Ruhrlandklinik – Universitätsklinik, Essen

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DOI 10.5414/ATP36047

Abstrakt

Die Behandlung mit CPAP ist die Therapie der Wahl der obstruktiven Schlafapnoe, wobei ein Versuch der Gewichtsnormalisierung bei übergewichtigen Patienten immer unternommen werden sollte. Bei eindeutiger Lageabhängigkeit kann ein Versuch des Positionstrainings unternommen werden. Als Alternative ist in erster Linie der Einsatz intraoraler Prothesen zu überlegen. Von den chirurgischen Therapieoptionen steht in wenigen Fällen die operative Kiefervorverlagerung im Vordergrund, Weichteiloperationen sind kritisch zu beurteilen. Hinter der zentralen Schlafapnoe verbergen sich Krankheitsbilder mit unterschiedlichen pathophysiologischen Mechanismen: Medikamentöse Therapien einschließlich Sauerstoffgabe kommen hier neben verschiedensten Beatmungsformen in Betracht. Die Langzeitbetreuung von Schlafapnoepatienten ist unabhängig von der gewählten Therapieform unverzichtbar.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Abteilung Pneumologie/Schlafmedizin, Ruhrlandklinik – Universitätsklinik, Essen

Adresse

Dr. med. T.E. Wessendorf
Abteilung Pneumologie/Schlafmedizin
Ruhrlandklinik – Universitätsklinik
Tüschner Weg 40
D-45239 Essen
Email: [email protected]

Citation

T.E. Wessendorf und H. Teschler.Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen. 2010; 36: 47-53. doi: 10.5414/ATP36047.

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