Die Akuttherapie der Lungenembolie W. Petermann Medizinische Klinik, Brüderkrankenhaus St. Josef, Paderborn
DOI 10.5414/ATP35479
Abstrakt
Lungenembolien sind recht häufige Ereignisse mit einem breiten klinischen Spektrum, welches von asymptomatischen Krankheitsbildern bis zu lebensbedrohlichem Schock reicht. Oft sind Embolien schwer zu diagnostizieren. Deshalb ist ein diagnostischer Algorithmus hilfreich, der klinische Zeichen, Laboruntersuchungen, eine Echokardiografie und eine Computertomografie des Thorax einschließt. Die akute Therapie ist abhängig von der hämodynamischen Stabilität des Patienten und von echokardiografischen Befunden. Patienten ohne hämodynamische Instabilität und ohne rechtsventrikuläre Dysfunktion sollten vorzugsweise mit einem niedermolekularen Heparin behandelt werden unter Berücksichtigung einer Niereninsuffizienz. Niereninsuffiziente Patienten sollten unfraktioniertes Heparin erhalten. Eine Thrombolyse wird bei Patienten mit hämodynamischer Instabilität empfohlen, es sei denn, es bestehen Risiken für relevante Blutungen.
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