Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 35 - November (479 - 484)

Die Akuttherapie der Lungenembolie
W. Petermann
Medizinische Klinik, Brüderkrankenhaus St. Josef, Paderborn

   

 

DOI 10.5414/ATP35479

Abstrakt

Lungenembolien sind recht häufige Ereignisse mit einem breiten klinischen Spektrum, welches von asymptomatischen Krankheitsbildern bis zu lebensbedrohlichem Schock reicht. Oft sind Embolien schwer zu diagnostizieren. Deshalb ist ein diagnostischer Algorithmus hilfreich, der klinische Zeichen, Laboruntersuchungen, eine Echokardiografie und eine Computertomografie des Thorax einschließt. Die akute Therapie ist abhängig von der hämodynamischen Stabilität des Patienten und von echokardiografischen Befunden. Patienten ohne hämodynamische Instabilität und ohne rechtsventrikuläre Dysfunktion sollten vorzugsweise mit einem niedermolekularen Heparin behandelt werden unter Berücksichtigung einer Niereninsuffizienz. Niereninsuffiziente Patienten sollten unfraktioniertes Heparin erhalten. Eine Thrombolyse wird bei Patienten mit hämodynamischer Instabilität empfohlen, es sei denn, es bestehen Risiken für relevante Blutungen.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Medizinische Klinik, Brüderkrankenhaus St. Josef, Paderborn

Adresse

Prof. Dr. med. W. Petermann
Medizinische Klinik
Brüderkankenhaus St. Josef
Husener Straße 46
D–33098 Paderborn
Email: [email protected]

Citation

W. Petermann.Die Akuttherapie der Lungenembolie. 2009; 35: 479-484. doi: 10.5414/ATP35479.

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