Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 35 - November (471 - 478)

Vascular Disrupting Agents beim nicht- kleinzelligen Lungenkarzinom
N. Reinmuth, H. Bischoff, M. Kindermann, M. Steins, M. Thomas
Thoraxklinik, Universitätsklinikum Heidelberg

   

 

DOI 10.5414/ATP35471

Abstrakt

Die Bedeutung eines funktionellen Gefäßsystems für das Wachstum und die Metastasierung solider Tumoren ist unumstritten. Vascular Disrupting Agents (VDAs) sind gefäßzerstörende Substanzen, die insbesondere etablierte Blutgefäße im Tumor zerstören sollen. Konsequenz ist ein Gefäßverschluss im Tumor mit Unterbindung der Sauerstoffversorgung, der zu einer ausgedehnten Tumornekrose führt. Erste Ergebnisse klinischer Studien liegen mittlerweile auch beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) vor. In der vorliegenden Übersicht werden das Wirkprinzip von VDAs beschrieben und Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Vergleich zu anti-angiogenen Substanzen dargestellt. Zudem werden Ansätze zu Kombinationen mit zytotoxischen oder anti-angiogenen Therapien erläutert.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Thoraxklinik, Universitätsklinikum Heidelberg

Adresse

Dr. med. N. Reinmuth
Thoraxklinik
Universitätsklinikum Heidelberg
Amalienstraße 5
D–69126 Heidelberg
Email: [email protected]

Citation

N. Reinmuth, H. Bischoff, M. Kindermann, M. Steins und M. Thomas.Vascular Disrupting Agents beim nicht- kleinzelligen Lungenkarzinom. 2009; 35: 471-478. doi: 10.5414/ATP35471.

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