Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 35 - August (340 - 348)

Extreme der Atemphysiologie – Apnoetauchen
S. Walterspacher1, S. Sorichter1, K. Tetzlaff2
1 Abteilung Pneumologie, Medizinische Klinik, Universitätsklinikum Freiburg, 2 Abteilung Sportmedizin, Medizinische Klinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Tübingen

   

 

DOI 10.5414/ATP35340

Abstrakt

Das Tauchen mit angehaltenem Atem erlebt in den letzten Jahren eine Renaissance als populärer Extremsport. Die aufgestellten Rekorde sind beachtlich – ambitionierte Taucher bleiben über 10 Minuten unter Wasser oder tauchen auf 214 Meter unter dem Meeresspiegel – und gehen mit gravierenden kardiovaskulären und respiratorischen Effekten einher. Besondere physiologische Adaptationen und Techniken wie die Anwendung der glossopharyngealen Atmung sind notwendig, um die extremen Leistungen zu erreichen. Diese Übersicht stellt insbesondere die Physiologie der Veränderungen der Gaspartialdrücke im Blut und Verschiebungen von Blut- und Lungenvolumina dar und beschreibt die Technik der glossopharyngealen Atmung.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Abteilung Pneumologie, Medizinische Klinik, Universitätsklinikum Freiburg,
  • 2 Abteilung Sportmedizin, Medizinische Klinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Tübingen

Adresse

PD Dr. med. K. Tetzlaff
Abteilung Sportmedizin
Medizinische Klinik und Poliklinik
Universitätsklinikum Tübingen
Silcherstraße 5
D-72076 Tübingen
Email: [email protected]

Citation

S. Walterspacher, S. Sorichter und K. Tetzlaff.Extreme der Atemphysiologie – Apnoetauchen. 2009; 35: 340-348. doi: 10.5414/ATP35340.

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