Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 35 - August (331 - 335)

Prävention der ventilatorassoziierten Pneumonie
R.W. Hauck
LungenZentrum, Zentrum für Innere Medizin, Kreisklinik Bad Reichenhall

   

 

DOI 10.5414/ATP35331

Abstrakt

Die ventilatorassoziierte Pneumonie (VAP) hat erhebliche Relevanz in der Beatmungsmedizin. Sie weist eine hohe Inzidenz, Mortalität und Kostenintensität auf. Je nach ihrem Auftreten wird sie in eine Early- oder Late-onset-Form eingeteilt, was Relevanz für die ursächlich anzunehmenden Erreger aufweist. Neben klinischen und radiologischen Zeichen ist für die VAP der direkte Erregernachweis bedeutsam. Für die Prävention stehen sowohl allgemeine hygienische, pflegerische als auch pharmakologische Vorgehensweisen im Vordergrund. Händedesinfektion und Verwendung von Einmalhandschuhen sind basale Maßnahmen. Die Oberkörper-Hochlagerung des Patienten ist sehr effektiv. HME-Filter und Atemgasbefeuchtung tragen zur VAP-Verringerung bei, ebenso auch die kontinuierliche Absaugung von subglottischen Sekretionen. Auch Ernährungsaspekte sind zu berücksichtigen. Stressulkusprophylaxe sollte streng indiziert sein. Die oropharyngeale Dekontamination ist zu empfehlen. Durch den Einsatz der nichtinvasiven Beatmung lässt sich die VAP weitgehend vermeiden.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • LungenZentrum, Zentrum für Innere Medizin, Kreisklinik Bad Reichenhall

Adresse

Prof. Dr. med. R.W. Hauck
LungenZentrum
Zentrum für Innere Medizin
Kreisklinik Bad Reichenhall
Riedelstraße 5
D-83435 Bad Reichenhall
Email: [email protected]

Citation

R.W. Hauck.Prävention der ventilatorassoziierten Pneumonie. 2009; 35: 331-335. doi: 10.5414/ATP35331.

###article_not_exists_msg###

Warenkorb Übersicht

Warenkorb Übersicht
Typ Anz Rabatt MwSt Preis
Der Warenkorb ist leer
Ihr Warenkorb