Psychotherapie bei Psychopathie Heidi Kastner Forensische Abteilung der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg, Linz
DOI 10.5414/NEPBand23018
Abstrakt
Die Suche nach wirksamen Behandlungsmethoden der „psychopathy“ hat seit der Erstbeschreibung der späterhin von Hare definierten Störung durch Cleckley vom ursprünglich resignativen therapeutischen Nihilismus zu einem vorsichtigen Optimismus geführt. Als unabdingbare Voraussetzung effizienter Therapie wird dabei die Akzeptanz der affektiv- interpersonellen Besonderheiten und der daraus resultierende Verzicht auf ein emotional betontes und am klassischen psychotherapeutischen Verständnis orientiertes Arbeitsbündnis angesehen. Bei Berücksichtigung der störungsspezifischen Merkmale konnte mittlerweile empirisch in mehreren Studien die Wirksamkeit therapeutischer Intervention bestätigt werden.
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