Neuropsychiatrie, Band 23 - Sonderheft 1 (10 - 17)

Biologische Grundlagen und Psychopharmakotherapie der Psychopathie
Kristina Ritter1, Thomas Stompe2,3
1 Neurologisches Zentrum Rosenhügel des Krankenhauses Hietzing, Wien
2 Klinische Abteilung für Sozialpsychiatrie der Universitätsklinik für Psychiatrie und
Psychotherapie, Medizinische Universität Wien
3 Justizanstalt Göllersdorf

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DOI 10.5414/NEPBand23010

Abstrakt

Diese Arbeit bietet eine Zusammenfassung der neurobiologischen Grundlagen der Psychopathie. Es gibt Hinweise, dass manche Eigenschaften dieser Persönlichkeitsstörung genetisch bedingt sind. Bestätigt wird die Annahme einer biologischen Basis der Psychopathie durch bildgebende Verfahren und durch Serumspiegeluntersuchungen (Serotonin). Aus den Ergebnissen dieser Studien, den Eigenschaften von psychopathischen Persönlichkeiten (Impulsivität, Aggressivität) und aus psychopharmakologischen Untersuchungen bei Cluster-B Persönlichkeitsstörungen lassen sich medikamentöse Therapieempfehlungen ableiten (Selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer, Antikonvulsiva, Neuroleptika). Da Psychopathen in der Regel non-compliant sind, sind vor allem Medikamente zu bevorzugen, die intramuskulär verabreicht werden können oder deren Serumspiegelbestimmung routinemäßig möglich ist.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Neurologisches Zentrum Rosenhügel des Krankenhauses Hietzing, Wien
  • 2 Klinische Abteilung für Sozialpsychiatrie der Universitätsklinik für Psychiatrie und
    Psychotherapie, Medizinische Universität Wien
  • 3 Justizanstalt Göllersdorf

Adresse

DDr. Kristina Ritter
Neurologisches Zentrum Rosenhügel des
Krankenhauses Hietzing, Wien
Email: [email protected]

Citation

Kristina Ritter und Thomas Stompe.Biologische Grundlagen und Psychopharmakotherapie der Psychopathie. 2009; 23: 10-17. doi: 10.5414/NEPBand23010.

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