Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 35 - Januar (18 - 32)

Spiroergometrie und Begutachtung
R.F. Kroidl
Ehem. Herz-Lungenpraxis, Stade

   

 

DOI 10.5414/ATP35018

Abstrakt

Die Spiroergometrie erweitert den Rahmen der Leistungsbeurteilung erheblich: Sie ermöglicht objektive Parameter zur Einschätzung der Kooperation, liefert über den O2-Verbrauch unmittelbare Hinweise auf die verfügbare Leistungsfähigkeit und deckt vorhandene Limitationen auf. Durch die Spiroergometrie können Leistungsbegrenzungen seitens der Ventilation, der Zirkulation oder des Metabolismus (Muskelkraft, Training) erkannt und vielfach klinisch/pathophysiologisch zugeordnet werden. Für die Begutachtung sind diese Aussagen sehr wichtig. Sie liefern – zusammen mit Lungenfunktion und kardiozirkulatorischen Befunden – die Grundlage der gesamtheitlichen Einschätzung. Das Primat der Beurteilung liegt stets in dieser klinischen Gesamtschau, die Spiroergometrie ist hierfür eine nicht verzichtbare Basis.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Ehem. Herz-Lungenpraxis, Stade

Adresse

Dr. med. R.F. Kroidl
Frommholdstraße 71
D-21680 Stade
Email: [email protected]

Citation

R.F. Kroidl .Spiroergometrie und Begutachtung . 2009; 35: 18-32. doi: 10.5414/ATP35018.

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