Verdauungskrankheiten, Jahrgang 26 - November/Dezember 2008 (325 - 332)

TNF-alpha-Antikörper-Therapie bei CED in der gastroenterologischen Fachpraxis
J. Weismüller
Gastroenterologische Schwerpunktpraxis, Koblenz

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DOI 10.5414/VDP26325

Abstrakt

Im Rahmen einer Umfrage wurden 173 gastroenterologische Praxen in Deutschland nach persönlichen Erfahrungen mit der TNF-alpha-Antikörper-Therapie bei Morbus-Crohn-Patienten befragt. Die Auswertung zeigt, dass niedergelassene Gastroenterologen diesem modernem Therapieverfahren immer noch reserviert gegenüberstehen. Die Gründe sind multifaktoriell: Dabei spielen Bedenken hinsichtlich Nebenwirkungen und Langzeitrisiken eher eine geringere Rolle als ökonomische Einschränkungen der Verordnung und eine deutliche Unterbewertung der “sprechenden Medizin” in den Vergütungsstrukturen. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass wahrscheinlich ein Teil der Crohn-Patienten, die unter einer primär schweren und komplizierten Verlaufsform leiden, heute noch suboptimal therapiert wird.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Gastroenterologische Schwerpunktpraxis, Koblenz

Adresse

Dr. med. J. Weismüller; Gastroenterologische Schwerpunktpraxis, Dres. Lütke und Weismüller, Hohenfelder Straße 20 – 22, D–56068 Koblenz

Citation

J. Weismüller .TNF-alpha-Antikörper-Therapie bei CED in der gastroenterologischen Fachpraxis . 2008; 26: 325-332. doi: 10.5414/VDP26325.

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