COPD: Management der Exazerbation C.-P. Criée Abteilung Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin, Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende
DOI 10.5414/ATP34064
Abstrakt
Bei leichtgradiger Exazerbation (leichte subjektive Verschlechterung, geringfügige Abnahme der FEV1 < 20 %) wird die medikamentöse Therapie intensiviert. Bei mittelgradiger Exazerbation (zunehmende Dyspnoe, FEV1-Abfall > 20%) wird zusätzlich die Gabe von systemischen Kortikosteroiden über 10 – 14 Tage empfohlen. Bei schwerer Exazerbation muss die Behandlung stationär erfolgen, hier wird die Indikation zur O2-Therapie und NIV gestellt. Antibiotika sind bei verfärbtem Sputum, im Schweregrad IV und bei Beatmung indiziert.
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