Psyche, Hormone und Lunge
R.W. Hauck
LungenZentrum, Zentrum Innere Medizin, Kreiskrankenhaus Bad Reichenhall
DOI 10.5414/ATP33359
Abstrakt
Die Erfolgsbemessung in der Behandlung der COPD richtet sich üblicherweise auf die Besserung der primären, also pulmonalen Organdysfunktion. Allerdings schränkt nicht nur die Luftnot den COPD-Patienten ein, sondern es sind die im Laufe der Zeit hinzutretenden Komorbiditäten wie muskuläre Inkompetenz, skeletale Beschwerden, Osteoporose, Diabetes, KHK usw., die erheblich zur Reduktion von körperlicher Leistungsfähigkeit und Verringerung der Lebensqualität beitragen. Die Vielzahl der Beeinträchtigungen führt den Patienten nicht selten zu psychischer Instabilität, die sich insbesondere in depressiver Verstimmung und Angst abbildet. Mittels verschiedener Meßinstrumente ist es möglich, diese zu identifizieren. Allerdings geschieht dies derzeit noch sehr selten, und nur ca. 10 – 30% der COPD-Patienten werden einer entsprechenden Behandlung zugeführt. Auch hormonelle Dysbalance ist einerseits ursächlich, andererseits konsekutiv an dem komplexen Krankheitsgeschehen beteiligt. Zur Behandlung von Angst und Depression stehen medikamentöse und nicht medikamentöse Verfahren zur Verfügung. Aufgrund der noch sehr geringen Würdigung dieser Komorbiditäten gibt es bislang wenige Studien, die evaluierte Vorgehensweisen abbilden, insbesondere was die hormonelle Substitution anbelangt.
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- LungenZentrum, Zentrum Innere Medizin, Kreiskrankenhaus Bad Reichenhall
Adresse
Prof. Dr. med. R.W. Hauck
LungenZentrum
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Kreiskrankenhaus Bad Reichenhall
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D-83435 Bad Reichenhall
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Citation
R.W. Hauck.Psyche, Hormone und Lunge. 2007; 33: 359-364. doi: 10.5414/ATP33359.