Pneumopathia osteoplastica K. Scheinpflug1, C. Schirpke1, M. Schultz2, G. Liebetrau1 1 Lungenklinik Lostau, 2 Pathologische Praxis Stendal
DOI 10.5414/ATP33257
Abstrakt
Die Pneumopathia osteoplastica ist eine seltene Erkrankung. Sie wird in aller Regel erst post mortem diagnostiziert. Es handelt sich um eine diffuse Knochenbildung in der Lunge. Die Ätiologie ist unklar. Sehr selten sind Fallbeschreibungen mit Krankheitswert. Wir berichten von einem 48-jährigen Patienten mit initialer Belastungsdyspnoe. Die Diagnose Pneumopathia osteoplastica wurde 15 Monate später aus dem Lungenbioptat gestellt. Eine zugrundeliegende Lungenerkrankung konnte ausgeschlossen werden. Im Verlauf entwickelte der Patient eine restriktive Ventilationsstörung sowie eine Belastungshypoxämie. Eine Therapieindikation bestand zu keinem Zeitpunkt.
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