Grundlagen der Bewegungstherapie
T. Doering, A. Schmidt
Deutsche Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren, Bad Elster
DOI 10.5414/PRP18085
Abstrakt
Die Anfänge der Bewegungstherapie gehen bis auf Hippokrates zurück. Zur Bewegungstherapie zählen Teilbereiche der Ergotherapie, Krankengymnastik, Sporttherapie, Gestalttherapie sowie spezielle Formen der psychologisch-orientierten Bewegungstherapie und der konzentrativen Bewegungstherapie (KBT). Bewegungstherapie kann bei den vielfältigsten Erkrankungen präventiv, therapeutisch sowie auch rehabilitativ eingesetzt werden. Zu den Indikationen zur Bewegungstherapie zählen die Verbesserung trophischer Verhältnisse und der vegetativen Regulation bei Herz-Kreislauferkrankungen, die funktionellen Verbesserungen sowie die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei respiratorischer Insuffizienz und die günstigen Wirkungen bei obstruktiven Krankheitsbildern. Desweiteren zählen zu den Indikationen die Verbesserung verschiedener Leistungen des Stoffwechselsystems beim metabolischen Syndrom, die Anxiolyse und antidepressive Wirkungen bei psychiatrischen Patienten sowie eine Verbesserung der allgemeinen immunologischen Abwehr. Die Bewegungstherapie sollte je nach Diagnose individuell auf den Patienten abgestimmt werden. Es existieren evidenzbasierte Studien über den therapeutischen Nutzen und zu den Trainingskriterien bei den Indikationen Herzerkrankungen, Diabetes mellitus, Arthritis, Übergewicht, periphere Arteriosklerose, onkologische Erkrankungen, Depressionen sowie Morbus Bechterew.
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- Deutsche Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren, Bad Elster
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Dr. T. Doering,
Anja Schmidt
Deutsche Klinik für Integrative Medizin und
Naturheilverfahren
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Citation
T. Doering und A. Schmidt.Grundlagen der Bewegungstherapie. 2006; 18: 85-99. doi: 10.5414/PRP18085.