Spiroergometrische Trainingssteuerung T. Meyer, W. Kindermann Institut für Sport- und Präventivmedizin, Universität des Saarlandes, Saarbrücken
DOI 10.5414/ATP29606
Abstrakt
Verschiedene spiroergometrische Parameter können unter Gesichtspunkten der Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung als Alternative zur etablierten Laktatdiagnostik eingesetzt werden. Neben der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) handelt es sich um die Ventilatorische Schwelle (VT) sowie den Respiratorischen Kompensationspunkt (RCP). Die beiden submaximalen Parameter VT und RCP entsprechen etwa der aeroben und anaeroben Laktat“schwelle“ und markieren relevante metabolische Umschlagspunkte. Anhand dieser Indikatoren kann eine Bewertung der aktuellen Ausdauerleistungsfähigkeit vorgenommen werden, gleichzeitig die Vorgabe adäquater Trainingsintensitäten. In der vorliegenden Übersichtsarbeit werden sowohl relevante methodische Aspekte (Belastungsprotokoll, graphische Auswertung etc.) angesprochen als auch Hinweise zur Analyse und trainingsbezogenen Verwertung der erhaltenen Daten gegeben. Darüber hinaus wird ein anwendungsorientierter Vergleich zwischen maximalen und submaximalen spiroergometrischen Parametern vorgenommen: Während die VO2max eine eher orientierende Beurteilung der Ausdauerleistungsfähigkeit zulässt und für kurzfristige Veränderungen im Längsschnitt nicht sensitiv genug ist, liegt die Stärke submaximaler Kennwerte in ihrer weitgehenden Unabhängigkeit von Ausbelastung sowie der Möglichkeit präzise abgeleiteter Trainingsvorgaben.
bei einer Überprüfung der Daten haben wir festgestellt, dass uns Ihre E-Mail-Adresse nicht vorliegt. Um Sie gegebenenfalls per eMail kontaktieren zu können, möchten wir Sie bitten, uns diese mitzuteilen. Sie können uns dazu eine E-Mail an [email protected] schicken oder uns unter +49-89-613861-0 telefonisch erreichen.