Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 29 - Dezember 2003 (606 - 614)

Spiroergometrische Trainingssteuerung
T. Meyer, W. Kindermann
Institut für Sport- und Präventivmedizin, Universität des Saarlandes, Saarbrücken

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DOI 10.5414/ATP29606

Abstrakt

Verschiedene spiroergometrische Parameter können unter Gesichtspunkten der Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung als Alternative zur etablierten Laktatdiagnostik eingesetzt werden. Neben der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) handelt es sich um die Ventilatorische Schwelle (VT) sowie den Respiratorischen Kompensationspunkt (RCP). Die beiden submaximalen Parameter VT und RCP entsprechen etwa der aeroben und anaeroben Laktat“schwelle“ und markieren relevante metabolische Umschlagspunkte. Anhand dieser Indikatoren kann eine Bewertung der aktuellen Ausdauerleistungsfähigkeit vorgenommen werden, gleichzeitig die Vorgabe adäquater Trainingsintensitäten. In der vorliegenden Übersichtsarbeit werden sowohl relevante methodische Aspekte (Belastungsprotokoll, graphische Auswertung etc.) angesprochen als auch Hinweise zur Analyse und trainingsbezogenen Verwertung der erhaltenen Daten gegeben. Darüber hinaus wird ein anwendungsorientierter Vergleich zwischen maximalen und submaximalen spiroergometrischen Parametern vorgenommen: Während die VO2max eine eher orientierende Beurteilung der Ausdauerleistungsfähigkeit zulässt und für kurzfristige Veränderungen im Längsschnitt nicht sensitiv genug ist, liegt die Stärke submaximaler Kennwerte in ihrer weitgehenden Unabhängigkeit von Ausbelastung sowie der Möglichkeit präzise abgeleiteter Trainingsvorgaben.

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  • Institut für Sport- und Präventivmedizin, Universität des Saarlandes, Saarbrücken

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Citation

T. Meyer und W. Kindermann.Spiroergometrische Trainingssteuerung. 2003; 29: 606-614. doi: 10.5414/ATP29606.

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