Verdauungskrankheiten, Jahrgang 22 - Juli / August 2004 (223 - 230)

Adjuvante, neoadjuvante und palliative Radiotherapie und Radiochemotherapie des Rektumkarzinoms
C. Rödel, R. Sauer
Klinik für Strahlentherapie, Universität Erlangen

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DOI 10.5414/VDP22223

Abstrakt

Die adjuvante Radiochemotherapie (RCT) ist in den USA und Deutschland Standardtherapie beim lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinom. In den letzten beiden Dekaden haben alle beteiligten Disziplinen, die Chirurgie, die Radiotherapie und die Chemotherapie, substantielle Fortschritte erzielt: Innovative operative Techniken zum Sphinkter-Erhalt wurden entwickelt, die Umsetzung des Konzepts der totalen mesorektalen Exzision (TME) führte zu einer deutlichen Reduktion der lokalen Rezidivraten. Optimierte Bestrahlungstechniken und Fraktionierungen sowie die Kombination mit neuen zytostatischen Substanzen (Capecitabin, Oxaliplatin, Irinotecan) sollten den therapeutischen Benefit der adjuvanten und palliativen Therapie weiter verbessern. Mittelpunkt des derzeitigen wissenschaftlichen Interesses ist insbesondere, ob die präoperative Radiochemotherapie der postoperativen Standardtherapie überlegen ist.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Klinik für Strahlentherapie, Universität Erlangen

Adresse

PD Dr. med. C. Rödel
Klinik für Strahlentherapie
Universität Erlangen
Universitätsstraße 27
D–91054 Erlangen
Email: [email protected]

Citation

C. Rödel und R. Sauer.Adjuvante, neoadjuvante und palliative Radiotherapie und Radiochemotherapie des Rektumkarzinoms. 2004; 22: 223-230. doi: 10.5414/VDP22223.

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