Überwachung des Barrettösophagus S. Baumer, O. Pech Klinik für Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie, Krankenhaus Barmherzige Brüder, Regensburg
DOI 10.5414/VDX01316
Abstrakt
Bei Patienten mit einem Barrett-Ösophagus empfehlen alle Leitlinien regelmäßige Überwachungsendoskopien. Ob ein solches Überwachungsprogramm Barrett-Neoplasien in einem früheren Stadium detektiert und damit das Überleben dieser Patienten positiv beeinflusst wird, ist zunehmend umstritten. Die Ergebnisse aus dem BOSS-Trial sprechen gegen die Effektivität einer regelmäßigen Überwachung. Zukünftig werden wahrscheinlich Biomarker zur Verfügung stehen, die eine Risikostratifizierung zulassen, so dass nur noch Patienten mit hohem Risiko für das Entstehen einer Neoplasie regelmäßig überwacht werden. Dann ist es auch eher wahrscheinlich, dass ein solches Überwachungsprogramm kosteneffektiv ist. Bis dahin gelten aber weiterhin die in den Leitlinien empfohlenen regelmäßigen endoskopischen Untersuchungen mit empfohlenen Überwachungsintervallen.
Klinik für Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie, Krankenhaus Barmherzige Brüder, Regensburg
Adresse
Prof. Dr. Oliver Pech
und
Dr. Sebastian Baumer
Klinik für Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie
Krankenhaus Barmherzige Brüder
Prüfeninger Straße 86
93049 Regensburg Email: [email protected]; [email protected]
Citation
S. Baumer und O. Pech.Überwachung des Barrettösophagus.2026; 44: 109-113. doi: 10.5414/VDX01316.
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