Verdauungskrankheiten, Jahrgang 44 (2026) - März/April (109 - 113)

Überwachung des Barrettösophagus
S. Baumer, O. Pech
Klinik für Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie, Krankenhaus Barmherzige Brüder, Regensburg

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DOI 10.5414/VDX01316

Abstrakt

Bei Patienten mit einem Barrett-Ösophagus empfehlen alle Leitlinien regelmäßige Überwachungsendoskopien. Ob ein solches Überwachungsprogramm Barrett-Neoplasien­ in einem früheren Stadium detektiert und damit das Überleben dieser Patienten positiv beeinflusst wird, ist zunehmend umstritten. Die Ergebnisse aus dem BOSS-Trial sprechen gegen die Effektivität einer regelmäßigen Überwachung. Zukünftig­ werden wahrscheinlich Biomarker zur Verfügung stehen, die eine Risikostratifizierung zulassen, so dass nur noch Patienten mit hohem Risiko für das Entstehen einer Neoplasie regelmäßig überwacht werden. Dann ist es auch eher wahrscheinlich, dass ein solches Überwachungsprogramm kosteneffektiv ist. Bis dahin gelten aber weiterhin die in den Leitlinien empfohlenen regelmäßigen endoskopischen Untersuchungen mit empfoh­lenen Überwachungsintervallen.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Klinik für Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie, Krankenhaus Barmherzige Brüder, Regensburg

Adresse

Prof. Dr. Oliver Pech
und
Dr. Sebastian Baumer
Klinik für Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie
Krankenhaus Barmherzige Brüder
Prüfeninger Straße 86
93049 Regensburg
Email: [email protected]; [email protected]

Citation

S. Baumer und O. Pech.Überwachung des Barrettösophagus. 2026; 44: 109-113. doi: 10.5414/VDX01316.

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