Verdauungskrankheiten, Jahrgang 44 (2026) - März/April (96 - 108)

Barrettösophagus und assoziierte Neoplasien: Stellenwert einer endoskopischen Ablationstherapie
T. Dertmann, T. Beyna
Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf, Medizinische Klinik, Düsseldorf

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DOI 10.5414/VDX01323

Abstrakt

Die endoskopische Ablationstherapie beim Barrettösophagus reduziert effektiv das Risiko für eine Progression zu hochgradiger Dysplasie und Adenokarzinomen, sollte jedoch risikoadaptiert eingesetzt werden. Während beim nicht-dysplastischen Barrett­ösophagus aufgrund des insgesamt geringen Risikos für eine Progression in der Regel keine Ablation indiziert ist, sollten Dysplasien nach referenzpathologischer Bestätigung im Falle einer sichtbaren Läsion vollständig reseziert, andernfalls abladiert werden. Hierbei ist die Radiofrequenzablation das bestuntersuchte Verfahren, während die Hybrid-APC und Kryoablation vielversprechende Alternativen darstellen. Therapieentscheidungen sollten individuell unter Berücksichtigung von Patientenfaktoren erfolgen.

Autoreninformation

Autoren

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  • Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf, Medizinische Klinik, Düsseldorf

Adresse

OA Tobias Dertmann
Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf
Medizinische Klinik
Kirchfeldstraße 40
40217 Düsseldorf
Email: [email protected]

Citation

T. Dertmann und T. Beyna.Barrettösophagus und assoziierte Neoplasien: Stellenwert einer endoskopischen Ablationstherapie. 2026; 44: 96-108. doi: 10.5414/VDX01323.

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