Verdauungskrankheiten, Jahrgang 44 (2026) - März/April (71 - 80)

Prädiktive Risikofaktoren und Screening des Barrett-Ösophagus – Ansätze zur medikamentösen Prävention
D. Roser
III. Medizinische Klinik m.S. Gastroenterologie, Universitätsklinikum Augsburg

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DOI 10.5414/VDX01308

Abstrakt

Die Inzidenz des Adenokarzinoms der Speiseröhre (EAC) steigt in der westlichen Welt seit Jahrzehnten rasant an. Gleichzeitig liegt die 5-Jahres-Überlebensrate von Patienten mit einem EAC in Deutschland bei unter 26% – eine der schlechtesten Prognosen unter allen Krebsarten. Der Barrett-Ösophagus spielt als einzige bekannte Präkanzerose eine zentrale Rolle und erhöht das Risiko, ein EAC zu entwickeln, um das 30- bis 125-Fache. Die frühzeitige Erkennung neoplastischer Veränderungen und das korrekte Management von Risikopatient/-innen sind daher essenzielle Bausteine der Präventivmedizin. Der folgende Beitrag beleuchtet differenziert prädiktive Risikofaktoren für die Entwicklung eines EAC sowie neue Erkenntnisse zur Risikostratifizierung und Diagnostik. Eine individualisierte Herangehensweise mit Fokus auf prädiktive Faktoren, selektives Screening und gezielte Chemo­prophylaxe bietet Potenzial zur Reduktion von Inzidenz und Mortalität.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • III. Medizinische Klinik m.S. Gastroenterologie, Universitätsklinikum Augsburg

Adresse

Dr. David A. Roser
III. Medizinische Klinik
Universitätsklinikum Augsburg
Stenglinstraße 2
86156 Augsburg
Email: [email protected]

Citation

D. Roser.Prädiktive Risikofaktoren und Screening des Barrett-Ösophagus – Ansätze zur medikamentösen Prävention. 2026; 44: 71-80. doi: 10.5414/VDX01308.

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