Histopathologische Diagnostik des Barrett- Ösophagus A. Tannapfel, S. Förster Institut für Pathologie der Ruhr-Universität Bochum
DOI 10.5414/VDX01314
Abstrakt
Der Barrett-Ösophagus ist eine Metaplasie der distalen Ösophagusschleimhaut, die ein erhöhtes Risiko für die Entstehung einer Dysplasie und somit eines Adenokarzinoms birgt. Zwar weiß man heute, dass dieses Risiko wesentlich geringer ist als ursprünglich angenommen, dennoch hat die Diagnose eines Barrett-Ösophagus weitreichende Konsequenzen. Molekulare Alterationen, die schließlich zur Entstehung eines invasiven Karzinoms führen, können zum Teil schon im Barrett-Ösophagus selbst gefunden werden. Sie helfen in der täglichen Diagnostik jedoch nur bedingt. Die Diagnose der Dysplasie ist mitunter schwierig, insbesondere bei unklaren Fällen sollte ein erfahrener gastroenterologisch versierter Pathologe hinzugezogen werden. Die Befundung invasiver Karzinome ist richtungsweisend und muss festgelegte Standards einhalten.
Institut für Pathologie der Ruhr-Universität Bochum
Adresse
Dr. med. Sarah Förster
Institut für Pathologie der Ruhr-Universität Bochum
am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum Email: [email protected]
Citation
A. Tannapfel und S. Förster.Histopathologische Diagnostik des Barrett- Ösophagus.2026; 44: 65-70. doi: 10.5414/VDX01314.
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