Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52 (2026) - März (115 - 121)

Radiologische Bildgebung im Lungenkrebsscreening – Chancen und Grenzen
T. Elgeti, G. Böning, J. Vogel-Claussen
Klinik für Radiologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin

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DOI 10.5414/ATX02930

Abstrakt

Die Low-Dose-Computertomographie (LDCT) bildet die diagnostische Grundlage der Lungenkrebsfrüherkennungsmaßnahme. Sie ermöglicht die Detektion früher Tumorstadien und reduziert die lungenkrebsbedingte Mortalität signifikant. Technologische Fortschritte mit Dosisreduktion, softwareunterstützte Befunderhebung und standardisierten Klassifikationssystemen wie Lung-RADS verbessern Sensitivität, Reproduzierbarkeit und Qualitätssicherung. Die LDCT erlaubt zudem die Erfassung kardiopulmonaler Begleiterkrankungen. Gleichzeitig bestehen Herausforderungen durch falsch-positive und falsch-negative Befunde, Strahlenexposition, Ressourcenbedarf sowie methodische und ethische Aspekte. Eine Vernetzung spezialisierter Zentren, kontinuierliche Evaluation und Integration neuer diagnostischer Verfahren sind entscheidend für den langfristigen Erfolg des Programms.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Klinik für Radiologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin

Adresse

Prof. Dr. med. Thomas Elgeti
Klinik für Radiologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Hindenburgdamm 30
12203 Berlin
Email: [email protected]

Citation

T. Elgeti, G. Böning und J. Vogel-Claussen.Radiologische Bildgebung im Lungenkrebsscreening – Chancen und Grenzen. 2026; 52: 115-121. doi: 10.5414/ATX02930.

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