Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51 (2025) - Oktober (528 - 535)

Telemedizin in der Diagnostik und Therapie bei schlafbezogenen Atmungsstörungen
C. Schöbel
Schlafmedizinischen Zentrum, Universitätsmedizin Essen, Ruhrlandklinik Westdeutsches Lungenzentrum, am Universitätsklinikum Essen gGmbH, Essen

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DOI 10.5414/ATX02897

Abstrakt

Digitale und telemedizinische Verfahren eröffnen neue Wege in der Versorgung schlafbezogener Atmungsstörungen. Cloudbasierte Diagnostik, mobile Sensorik und zertifizierte Apps verbessern die Abklärung und erlauben eine intersektorale und interdisziplinäre Kooperation. In der Therapie steigert Telemonitoring die Adhärenz, insbesondere bei der PAP-Therapie als Erstlinientherapie. Evidenzbasierte Interventionen und Patient-Engagement-Tools können PAPTherapieabbrüche signifikant reduzieren. Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz ist die strukturierte Integration in qualitätsgesicherte Versorgungskonzepte unter Beachtung von Datenschutz, Regulatorien und digitaler Ethik. Telemedizin kann so zur Brücke zwischen Präzisionsmedizin, Patientensouveränität und Versorgungsrealität werden.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Schlafmedizinischen Zentrum, Universitätsmedizin Essen, Ruhrlandklinik Westdeutsches Lungenzentrum, am Universitätsklinikum Essen gGmbH, Essen

Adresse

Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Schöbel
Schlafmedizinischen Zentrum
Universitätsmedizin Essen, Ruhrlandklinik
Westdeutsches Lungenzentrum am Universitätsklinikum Essen gGmbH
Tüschener Weg 40
45239 Essen
Email: [email protected]

Citation

C. Schöbel.Telemedizin in der Diagnostik und Therapie bei schlafbezogenen Atmungsstörungen. 2025; 51: 528-535. doi: 10.5414/ATX02897.

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