Allergologie, Jahrgang 48 (2025) - September (477 - 483)

Adrenalin Nasenspray im Notfallmanagement – eine erste Experteneinschätzung
R. Treudler1, K. Brockow2, K. Beyer3, 4, L. Klimek5, L. Lange6, S. Schnadt7, J. Ring2, M. Worm8
1 Institut für Allergieforschung, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Corporate Member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin, 2 Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, TUM Klinikum rechts der Isar, München, 3 Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin – Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin, 4 Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ), Standort Berlin, Berlin, 5 Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 6 Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin, GFO Kliniken Bonn, St. Marien-Hospital, Bonn, 7 Deutscher Allergie- und Asthmabund, Möchengladbach, 8 Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin

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DOI 10.5414/ALX2590

Abstrakt

Adrenalin ist das Medikament der Wahl zur Behandlung einer Anaphylaxie. Bisher wurde die intramuskuläre Applikation mittels Autoinjektor in den nationalen und internationalen Leitlinien als Erstlinientherapie der Anaphylaxie empfohlen. Als Notfallmedikament zur sofortigen Behandlung durch medizinische Laien sowie auch durch Fachpersonal sind unterschiedliche Adrenalinautoinjektoren auf dem deutschen Markt verfügbar. Vor kurzem wurde erstmals ein nasal zu applizierendes Adrenalinpräparat eingeführt und ist auf dem Markt erhältlich. Dazu liegen vorwiegend Daten an gesunden Kontrollprobanden vor, die einen guten Adrenalinspiegel und einen erwarteten Effekt auf Blutdruck und Herzfrequenz nachweisen. Bisher gibt es für Patient/-innen mit Anaphylaxie nur wenige klinische Erfahrungen in der Weltliteratur bei Kindern/Jugendlichen, jedoch keine bei Erwachsenen oder aus Deutschland. Darum möchten wir im Folgenden theoretisch die Anwendung von Adrenalin über den nasalen Applikationsweg bei der Versorgung von Anaphylaxie Patient/-innen diskutieren und mit der intramuskulären Gabe von Adrenalinautoinjektoren vergleichen.

Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren

PubMedCentral

Allergologie select

Zitierung:
Treudler R, Brockow K, Beyer K, Klimek L, Lange L, Schnadt S, Ring J, Worm M. Adrenaline nasal spray in emergency management – an initial expert opinion. Allergol Select. 2025; 9: 80-85.
DOI 10.5414/ALX2590E

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Institut für Allergieforschung, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Corporate Member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin,
  • 2 Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, TUM Klinikum rechts der Isar, München,
  • 3 Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin – Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin,
  • 4 Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ), Standort Berlin, Berlin,
  • 5 Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden,
  • 6 Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin, GFO Kliniken Bonn, St. Marien-Hospital, Bonn,
  • 7 Deutscher Allergie- und Asthmabund, Möchengladbach,
  • 8 Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Adresse

Prof. Dr. Regina Treudler
Institut für Allergieforschung
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Hindenburgdamm 30
12203 Berlin
Email: [email protected]

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Citation

R. Treudler, K. Brockow, K. Beyer, L. Klimek, L. Lange, S. Schnadt, J. Ring und M. Worm. Adrenalin Nasenspray im Notfallmanagement – eine erste Experteneinschätzung. 2025; 48: 477-483. doi: 10.5414/ALX2590.

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