Allergologie, Jahrgang 48 (2025) - Juli (385 - 392)

Bedeutung von Registern im klinischen Alltag: Erkenntnisse aus dem bundesweiten Neurodermitis-Register TREATgermany
T. Honstein1*, B. Kind2*, D. Stölzl3*, I. Harder3*, S. Müller2, T. Birkner2, L. Heinrich2, S. Fischer1, N. Sander3, A. Heratizadeh1, J. Schmitt2, S. Weidinger3, T. Werfel1
1 Abteilung Immundermatologie und experimentelle Allergologie, Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, 2 Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung, Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden, 3 Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

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DOI 10.5414/ALX02545

Abstrakt

Die atopische Dermatitis (AD) ist eine entzündliche, multifaktorielle Hauterkrankung, die neben ekzematösen Hautveränderungen durch starken Juckreiz und gravierende Einschränkungen der Lebensqualität gekennzeichnet ist. TREATgermany ermöglicht seit 2016 als nationales klinisches Register für Patient/-innen mit moderater bis schwerer AD mit mittlerweile rund 2.550 teilnehmenden Patient/-innen eine Erfassung von krankheitsbezogenen physischen, von Patient/-innen berichteten sozialen und psychischen Daten sowie die Gewinnung von Bioproben in der Routineversorgung. TREATgermany zählt zu den größten, akademisch geführten AD-Registern weltweit. In dieser aktuellen Übersichtsarbeit werden ausgewählte publizierte Analysen mit Registerdaten aus TREATgermany zusammenfassend dargestellt, in denen retrospektiv wichtige Zusammenhänge in Bezug auf das Therapieansprechen und die -sicherheit identifiziert wurden, und die Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Psyche unter Alltagsbedingungen untersucht wurden. Darüber hinaus wurden aus den gewonnenen Blut- und Hautproben der im Register erfassten Patient/-innen erste molekulare Signaturen identifiziert, die als prognostische Marker dienlich sein könnten.

*Geteilte Erstautorenschaft


Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren

PubMedCentral

Allergologie select

Zitierung:
Honstein T, Kind B, Stölzl D, Harder I, Müller S, Birkner T, Heinrich L, Fischer S, Sander N, Heratizadeh A, Schmitt J, Weidinger S, Werfel T. The importance of registries in clinical practice: Insights from the national atopic dermatitis registry TREATgermany. Allergol Select. 2025; 9: 40-46.
DOI 10.5414/ALX02545E

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Abteilung Immundermatologie und experimentelle Allergologie, Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover,
  • 2 Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung, Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden,
  • 3 Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

Adresse

Dr. rer. nat. Tatjana Honstein
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie
Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
OE6600
Carl-Neuberg-Str.1
30625 Hannover
Email: [email protected]

Citation

T. Honstein, B. Kind, D. Stölzl, I. Harder, S. Müller, T. Birkner, L. Heinrich, S. Fischer, N. Sander, A. Heratizadeh, J. Schmitt, S. Weidinger und T. Werfel.Bedeutung von Registern im klinischen Alltag: Erkenntnisse aus dem bundesweiten Neurodermitis-Register TREATgermany. 2025; 48: 385-392. doi: 10.5414/ALX02545.

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