Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51 (2025) - März (143 - 146)

Hitzeaktionspläne und ihre Evaluationen
H. Kaufhold
Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Heinrich Heine Universität Düsseldorf, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum, Düsseldorf

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DOI 10.5414/ATX02855

Abstrakt

Hitzeaktionspläne werden von vielen Städten und Kommunen als Instrument zur Bewältigung extremer Hitzeereignisse eingesetzt. Für Verantwortliche im Bereich Public Health ist dabei entscheidend zu verstehen, welche der definierten Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung beitragen. Eine qualitative Analyse von neun Hitzeaktionsplänen aus Deutschland und dem europäischen Ausland ergab, dass ein besonderer Schwerpunkt auf der verstärkten Kommunikation der Hitzegefahr liegt. Die Maßnahmen richten sich sowohl an die allgemeine Bevölkerung, als auch an vulnerable Gruppen, insbesondere Senioren, die oftmals über Multiplikatoren erreicht werden sollen. Von den neun analysierten Hitzeaktionsplänen wurden bislang nur vier evaluiert bzw. befinden sich aktuell in der Evaluation. Zwei dieser Evaluationen befassen sich mit epidemiologischen und prozessualen Aspekten. Bei jüngeren Hitzeaktionsplänen liegt der Fokus der Evaluation auf der Berichterstattung zum Fortschritt der Implementierung.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Heinrich Heine Universität Düsseldorf, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum, Düsseldorf

Adresse

Hanna Kaufhold
Universitätsklinikum Düsseldorf
AG Umweltepidemiologie
Postfach 101007
40001 Düsseldorf
Email: [email protected]

Citation

H. Kaufhold.Hitzeaktionspläne und ihre Evaluationen. 2025; 51: 143-146. doi: 10.5414/ATX02855.

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