Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51 (2025) - März (119 - 125)

Hitze und Gesundheit
M. Velasco Garrido1, C. Traidl-Hoffmann2
1 Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 2 Institut für Umweltmedizin und Integrative Gesundheit (TUNE), Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg

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DOI 10.5414/ATX02857

Abstrakt

Das in dem Übereinkommen von Paris erklärte Ziel einer Unterschreitung der 1,5 °C-Grenze, um die Erderwärmung zu begrenzen, wird nicht eingehalten. Die Erwärmung in Europa ist stärker und schneller als die globale Erwärmung, mit einer Zunahme der Hitzeextremen. Diese Hitzeextreme haben Folgen für die Gesundheit des Menschen. Im Sommer 2022 starben in Europa mehr als 60.000 Menschen in Folge der hohen Temperaturen. Die hitzebedingte Mortalität variiert in Zusammenhang mit dem Auftreten von Hitzewellen. Die Luftverschmutzung, Feinstaub, Stickoxiden und Ozon verstärken die Effekte von Hitze. In der Patient/-innenversorgung können Ärzt/-innen eine wichtige Rolle bei der Prävention hitzebedingter Erkrankungen und Mortalität spielen. Zudem können sie ihre privilegierte Position nutzen, um durch Wissensvermittlung und eigenes Handeln den Folgen und das weitere Voranschreiten des Klimawandels aktiv entgegenzuwirken.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg,
  • 2 Institut für Umweltmedizin und Integrative Gesundheit (TUNE), Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg

Adresse

Dr. med. Marcial Velasco Garrido
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin
Seewartenstr. 10
20459 Hamburg
Email: [email protected]

Citation

M. Velasco Garrido1 und C. Traidl-Hoffmann2.Hitze und Gesundheit. 2025; 51: 119-125. doi: 10.5414/ATX02857.

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