Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51 (2025) - März (113 - 118)

Medikamente und Umweltschäden: Ansatzpunkte für eine systematische Stärkung ökologischer Nachhaltigkeit in Regulierung, Produktion, Anwendung und Vermeidung
D. Baltruks
Center for Planetary Health Policy, Berlin

Add to Cart  

 

DOI 10.5414/ATX02859

Abstrakt

Arzneimittel sind essenziell für die Gesundheitsversorgung, verursachen jedoch auch ökologische Schäden und tragen zu den Treibhausgasemissionen des Gesundheitssektors bei. Abgesehen von Ausnahmen fehlen Informationen über die Klimabilanz einzelner Arzneimittel. Messbare Ziele zur Treibhausgasreduktion auf Unternehmensebene hat nur ein Teil der Hersteller. Informationen über Arzneimittelrückstände in der Umwelt und deren Risiken werden schon länger erfasst und könnten durch ein geplantes Umweltinformationssystem medizinischem Fachpersonal als Entscheidungshilfe dienen. Auf regulatorischer Ebene soll die geplante Stärkung der Umweltrisikobewertung als Teil der Zulassung nachhaltige Produktionspraktiken fördern. Einige Krankenkassen integrieren Nachhaltigkeitskriterien in Ausschreibungen für Generika und setzen damit zusätzliche Anreize für Produzenten. Potenzial für Ressourcenschonung liegt auch in der Vermeidung von Verschwendung von Arzneimitteln sowie Über- und Fehlversorgung.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Center for Planetary Health Policy, Berlin

Adresse

Dorothea Baltruks, Leiterin
Center for Planetary Health Policy
Cuvrystr. 1
10997 Berlin
Email: [email protected]

Citation

D. Baltruks.Medikamente und Umweltschäden: Ansatzpunkte für eine systematische Stärkung ökologischer Nachhaltigkeit in Regulierung, Produktion, Anwendung und Vermeidung. 2025; 51: 113-118. doi: 10.5414/ATX02859.

###article_not_exists_msg###

Warenkorb Übersicht

Warenkorb Übersicht
Typ Anz Rabatt MwSt Preis
Der Warenkorb ist leer
Ihr Warenkorb