Allergologie, Jahrgang 47 (2024) - November (676 - 680)

Angioödeme in der Schwangerschaft
M. Wulf, P. Staubach
Hautklinik und Poliklinik Universitätsmedizin Mainz, Mainz

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DOI 10.5414/ALX02534

Abstrakt

Patienten mit chronischen vorwiegend auch hereditären Erkrankungen werden häufig in Spezialzentren neben den Kinderärzten oder Allgemeinmedizinern mitversorgt, da nach Diagnosestellung das Management an die jeweiligen Lebensabschnitte sowie die sich ändernde Krankheitslast adaptiert werden muss. Dabei stellt die Versorgung in der Schwangerschaft und Stillzeit die Therapeuten vor besondere Herausforderungen. Durch die Hormonumstellung kommt es nicht selten zur Veränderung der Krankheitslast, bei nur wenigen Therapieoptionen, die in der gesamten Schwangerschaft oder Stillzeit unbedenklich anwendbar sind. Beim mastzellmediator-vermittelten Angioödeme (m-AE) ist der Einsatz von Antihistaminika der 2. Generation empfehlenswert. Zu dem Einsatz des Biologikums Omalizumab, welches bei chronisch spontaner Urtikaria zugelassenen ist, gibt es einige Fallberichte. Beim hereditären Angioödem (HAE) wird bislang eine Therapie mit C1-Esterase-Inhibitor-Konzentrat als sicher empfohlen [1]. Grundsätzlich ist immer eine enge Zusammenarbeit mit dem betreuenden Gynäkologen ratsam.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Hautklinik und Poliklinik Universitätsmedizin Mainz, Mainz

Adresse

Dr. Maria Wulf
und
Prof. Dr. Petra Staubach
Hautklinik und Poliklinik
Universitätsmedizin Mainz
Spezialsprechstunde Angioödeme
Langenbeckstr. 1
55131 Mainz
Email: [email protected]; [email protected]

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Citation

M. Wulf und P. Staubach. Angioödeme in der Schwangerschaft. 2024; 47: 676-680. doi: 10.5414/ALX02534.

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