Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50 (2024) - September (431 - 437)

Importierte Lungeninfektionen
P. Radünzel, N. Menner
Fächerverbund für Infektiologie, Pneumologie und Intensivmedizin, Klinik für Infektiologie und Intensivmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin

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DOI 10.5414/ATX02742

Abstrakt

Pulmonale Infektionen sind auch bei Reisenden und Migrant/-innen häufig durch die typischen Erreger von Pneumonien wie Pneumokokken, Haemophilus influenzae und Staphylococcus aureus als auch häufige virale Erreger wie Influenzavirus und SARS-Coronavirus 2 (SARS-CoV2) verursacht. Zusätzlich ist aber auch das unterschiedliche Erregerspektrum in den Herkunfts- bzw. Reiseländern zu bedenken. Bei fiebernden Rückkehrenden aus tropischen und subtropischen Regionen sollte immer eine Malaria ausgeschlossen werden. Bei den importierten Infektionen der Lunge ist die Tuberkulose insbesondere bei Menschen aus Hochendemiegebieten die häufigste Diagnose. Je nach Herkunftsland und Verlauf der Erkrankung kommen aber auch andere, seltene Infektionen der Lunge in Betracht. Die Kenntnis der im Ausland vorkommenden Erreger und typischer Krankheitsbilder ermöglicht im Verdachtsfall eine gezielte Diagnostik.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Fächerverbund für Infektiologie, Pneumologie und Intensivmedizin, Klinik für Infektiologie und Intensivmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Adresse

Dr. Peter Radünzel
Infektiologische Ambulanz
Fächerverbund für Infektiologie, Pneumologie und Intensivmedizin
Charité – Campus Virchow-Klinikum (CVK)
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Email: [email protected]

Citation

P. Radünzel und N. Menner.Importierte Lungeninfektionen. 2024; 50: 431-437. doi: 10.5414/ATX02742.

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