Kleinzelliges Lungenkarzinom – Gibt es relevante Subtypen? F. Länger Institut für Pathologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover
DOI 10.5414/ATX2643
Abstrakt
Beim kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC) handelt es sich um ein neuroendokrines Karzinom mit aggressivem klinischen Verlauf, das meist eine Inaktivierung der TP53- und RB1-Gene aufweist. Die Diagnose beruht auf der Zusammenschau der charakteristischen Morphologie und dem Immunphänotyp mit Expression neuroendokriner Marker (CD56, Synaptophysin, Chromogranin und INSM1). Basierend auf der Expression weiterer neuroendokriner Differenzierungsmarker (ASCL1, NEUROD1, POU2F3 und YAP1) können Subgruppen des SCLC definiert werden, die sich in Biologie und Ansprechen auf die Therapie unterscheiden.
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