Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48 (2022) - November (490 - 496)

Metastasiertes NSCLC: Resistenz gegen Immuntherapie – Und nun?
N. Reinmuth, M. Merk, T. Duell
Asklepios Fachkliniken München-Gauting, Thorakale Onkologie, Gauting

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DOI 10.5414/ATX2649

Abstrakt

In den letzten Jahren hat sich die Behandlung des metastasierten, nicht kleinzelligen Lungenkarzinoms erheblich erweitert. Als Erstlinientherapie hat sich als neuer ­Standard die Therapie mit anti-PD1/anti-PD-L1-Checkpointinhibitoren mit/ohne platinhaltiger Kombinationschemotherapie eta­bliert. Die meisten Patienten erfahren allerdings auch hier eine Krankheitsprogression. Die Art der Progression, der Zeitpunkt sowie das Ansprechen auf die vorher durchgeführte Therapie sind neben dem Profil molekularer Veränderungen wichtige Informationen, die die Therapie bei Progression beeinflussen. Als systemische Therapie wird zumeist eine Monochemotherapie, wenn möglich in Kombination mit anti-angiogenen Substanzen, angewendet, die allerdings bei Patienten mit alleiniger vorheriger Chemotherapie etabliert wurde. Zahlreiche weitere Ansätze, die insbesondere auf eine verbesserte Aktivierung des Immunsystems abzielen, sind derzeit in klinischer Entwicklung.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Asklepios Fachkliniken München-Gauting, Thorakale Onkologie, Gauting

Adresse

Prof. Dr. med. Niels Reinmuth
Asklepios Klinik Gauting
Chefarzt Thorakale Onkologie
Robert-Koch-Allee 2
82131 Gauting
Email: [email protected]

Citation

N. Reinmuth, M. Merk und T. Duell.Metastasiertes NSCLC: Resistenz gegen Immuntherapie – Und nun?. 2022; 48: 490-496. doi: 10.5414/ATX2649.

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