Systemtherapie in frühen Stadien IB-IIIA D.F. Heigener Zentrum für Pneumologie, Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg, Rotenburg (Wümme)
DOI 10.5414/ATX2645
Abstrakt
Die adjuvante Chemotherapie kann in den Stadien II – IIIA als Standard beim operierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (Non-small-cell lung cancer; NSCLC) betrachtet werden. Die neoadjuvante Chemotherapie ist ähnlich effektiv, aber weniger verbreitet. Mit der neoadjuvanten, simultanen bzw. der adjuvanten, sequenziellen Chemoimmuntherapie stehen zwei Therapieprinzipien kurz vor der Zulassung. Welches sich letztendlich durchsetzen wird, bleibt zurzeit noch offen. Bei Treiberalterationen im Anaplastischen Lymphomkinase (ALK)-Gen sowie im Epidermal-Growth-Factor Receptor (EGFR)-Gen kommt die neoadjuvante Chemoimmuntherapie zurzeit nicht infrage. Bei letzterer Alteration besteht aber die Option einer adjuvanten Therapie mit Osimertinib über 3 Jahre.
Zentrum für Pneumologie, Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg, Rotenburg (Wümme)
Adresse
PD Dr. David F. Heigener
Chefarzt des Zentrums für Pneumologie
Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg
Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg (Wümme) Email: [email protected]
Citation
D.F. Heigener.Systemtherapie in frühen Stadien IB-IIIA.2022; 48: 485-489. doi: 10.5414/ATX2645.
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