Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48 (2022) - November (485 - 489)

Systemtherapie in frühen Stadien IB-IIIA
D.F. Heigener
Zentrum für Pneumologie, Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg, Rotenburg (Wümme)

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DOI 10.5414/ATX2645

Abstrakt

Die adjuvante Chemotherapie kann in den Stadien II – IIIA als Standard beim operierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (Non-small-cell lung cancer; NSCLC) betrachtet werden. Die neoadjuvante Chemo­therapie ist ähnlich effektiv, aber weniger verbreitet. Mit der neoadjuvanten, simultanen bzw. der adjuvanten, sequenziellen Chemoimmun­therapie stehen zwei Therapie­prinzipien kurz vor der Zulassung. Welches sich letztendlich durchsetzen wird, bleibt zurzeit noch offen. Bei Treiberalterationen im Anaplastischen Lymphomkinase (ALK)-Gen sowie im Epidermal-Growth-Factor Receptor (EGFR)-Gen kommt die neoadjuvante Chemoimmuntherapie zurzeit nicht infrage. Bei letzterer Alteration besteht aber die Option einer adjuvanten Therapie mit Osimertinib über 3 Jahre.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Zentrum für Pneumologie, Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg, Rotenburg (Wümme)

Adresse

PD Dr. David F. Heigener
Chefarzt des Zentrums für Pneumologie
Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg
Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg (Wümme)
Email: [email protected]

Citation

D.F. Heigener.Systemtherapie in frühen Stadien IB-IIIA. 2022; 48: 485-489. doi: 10.5414/ATX2645.

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