Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 46 (2020) - Juli (381 - 387)

Herausforderungen durch nicht maligne Lungenerkrankungen in der spezialisierten Palliativversorgung
S. Delis1, M. Kern2, A. Gasper2
1 Lungenklinik Heckeshorn, HELIOS Klinikum Emil von Behring, Berlin, 2 Zentrum für Palliativmedizin, Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg, Bonn

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DOI 10.5414/ATX02517

Abstrakt

Eine umfassende Palliativversorgung bietet Patienten mit nicht malignen pneumologischen Erkrankungen wie der COPD oder der Lungenfibrose eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität und eine stärkere Linderung von krankheitsspezifischen ­Symptomen und Belastungen. Palliative Therapieansätze sollten gleichzeitig mit kurativen oder rehabilitativen Therapien angeboten werden. Die allgemeine Palliativversorgung sollte dabei durch Niedergelassene und Kliniker als Primärversorger geleistet werden. Bei komplexer Symptomlast sollte eine zusätzliche Unterstützung durch spezialisierte Palliativversorger (SAPV-Pflegedienst und -Ärzte, stationäre spezialisierte Palliativversorgung) organisiert werden. Entscheidend für die Indikation zur Palliativversorgung ist die Schwere und Symptomkomplexität einer chronischen, fortschreitenden Erkrankung. Dies gilt auch bei unklarer Prognose.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Lungenklinik Heckeshorn, HELIOS Klinikum Emil von Behring, Berlin,
  • 2 Zentrum für Palliativmedizin, Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg, Bonn

Adresse

Dr. Sandra Delis
Fachärztin für Innere Medizin, Pneumologie und Palliativmedizin
HELIOS Klinikum Emil von Behring
Lungenklinik Heckeshorn
Walterhöferstr. 11
14165 Berlin
Email: [email protected]

Citation

S. Delis, M. Kern und A. Gasper.Herausforderungen durch nicht maligne Lungenerkrankungen in der spezialisierten Palliativversorgung. 2020; 46: 381-387. doi: 10.5414/ATX02517.

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