Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 45 (2020) - 2. Quartal (72 - 82)

Prognostische Einschätzung der hypoxischen Enzephalopathie nach Reanimation
E.K. Baumgärtner, F. Erbguth
Universitätsklinik für Neurologie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Klinikum Nürnberg

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DOI 10.5414/IBX00539

Abstrakt

Die prognostische Einschätzung der hypoxischen Enzephalopathie nach kardiopulmonaler Reanimation (CPR) stellt eine häufige intensivmedizinische und kommunikative Herausforderung dar. Grundpfeiler der Prognosestellung ist eine differenzierte Erhebung und Bewertung der prognostischen Parameter aus klinischem Befund und Verlauf, neurophysiologischen Untersuchungen (Elektroenzephalographie, somatosensible Potenziale), Biomarkern und Ergebnissen aus Computertomographie und/oder Kernspintomographie (CT, MRT). Einzelne Parameter alleine sind nicht für eine valide Prognosestellung geeignet. Aus der notwendigen Zusammenschau der Befunde sollten die Prognosekategorien „definitiv schlecht“, „wahrscheinlich schlecht“, „offen“ und „schwere Schädigung unwahrscheinlich“ resultieren. Ausgehend von diesen Prognosekategorien können Entscheidungen über die Fortsetzung oder den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen getroffen werden.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Universitätsklinik für Neurologie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Klinikum Nürnberg

Adresse

Dr. med. Eva Katharina Baumgärtner
Universitätsklinik für Neurologie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität
Klinikum Nürnberg
Breslauer Str. 201
90471 Nürnberg
Email: [email protected]

Citation

E.K. Baumgärtner und F. Erbguth.Prognostische Einschätzung der hypoxischen Enzephalopathie nach Reanimation. 2020; 45: 72-82. doi: 10.5414/IBX00539.

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