Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 46 (2020) - Mai (258 - 266)

Thoraxsonographie in der Diagnostik von Pleuraerkrankungen
S. Eisenmann
Klinik für Innere Medizin I, Abteilung Pneumologie, Universitätsklinikum Halle-Wittenberg, Halle

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DOI 10.5414/ATX02383

Abstrakt

Die Thoraxsonographie entwickelt sich zu einem unverzichtbaren Werkzeug in der Diagnostik und Therapiesteuerung einer Vielzahl von thorakalen Erkrankungen. Sie bietet gegenüber anderen radiologischen Verfahren viele Vorteile sowie zusätzliche Möglichkeiten und sollte daher komplementär genutzt werden. In Kenntnis der regulären Anatomie sowie der häufigen Ultraschallartefakte (insbesondere A-Linien, B-Linien) ist vor allem die Diagnostik pleuraler Erkrankungen deutlich verbessert und zügig erlernbar. Die Abschätzung der Ergussmenge, der Reexpansionsfähigkeit vor Punktionen sowie die Beurteilung der Pleurastrukturen als Ursache für die Ergussbildung ist verlässlich möglich. Diagnostische und therapeutische Interventionen können als real-time-Verfahren begleitet werden. Durch Verwendung von Kontrastmittel gelingt eine bessere Charakterisierung pleuraler und pleuraständiger pulmonaler Veränderungen. Der Ausschluss eines Pneumothorax ist eine sichere sonographische Methode und hilft damit sowohl postinterventionell als auch im Notfallsetting.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Klinik für Innere Medizin I, Abteilung Pneumologie, Universitätsklinikum Halle-Wittenberg, Halle

Adresse

Stephan Eisenmann
Klinik für Innere Medizin I
Abteilung Pneumologie
Universitätsklinikum Halle-Wittenberg
Ernst-Grube-Straße 40
06120 Halle
Email: [email protected]

Citation

S. Eisenmann.Thoraxsonographie in der Diagnostik von Pleuraerkrankungen. 2020; 46: 258-266. doi: 10.5414/ATX02383.

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