Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 49 (2020) - Januar (17 - 23)

Lebendnierenspende – eine besondere Kasuistik?
G. Stein1, T. Steiner2
1 Klinikum FSU Jena, 2 Klinik für Urologie, Heliosklinikum Erfurt

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DOI 10.5414/NHX02065

Abstrakt

Die Nierenlebendtransplantation hat einen festen Platz in der Behandlung terminal niereninsuffizienter Patienten erhalten, weil durch sie die Lebenszeit und -qualität des Empfängers wesentlich verbessert wird und das Risiko für den Spender vertretbar ist. Deshalb sollte die Möglichkeit dieses Organersatzes von den Nephrologen aktiver angesprochen werden. Unter den Kontra­indikationen bei der Auswahl des Lebendspenders wird das Alter nur am Rande thematisiert. Die hier dargestellte Kasuistik einer 2. Nieren­lebendtransplantation eines 55-jährigen, wieder dialysepflichtigen Patienten durch seinen hoch motivierten 83 Jahre alten Vater – beiden geht es 16 Jahre danach recht gut – soll darauf hinweisen, dass das kalendarische Alter des Spenders angehoben werden kann, wenn unter strengen Kautelen das biologische Alter sowie die Chancen und das Risiko bewertet werden.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Klinikum FSU Jena,
  • 2 Klinik für Urologie, Heliosklinikum Erfurt

Adresse

Prof. Dr. med. Günter Stein
Klinikum FSU Jena
Von-Hase-Weg 2
07743 Jena

Prof. Dr. med. Thomas Steiner
Klinik für Urologie
Heliosklinikum Erfurt
Nordhäuser Straße 74
99089 Erfurt
Email: [email protected] und [email protected]

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Citation

G. Stein und T. Steiner.Lebendnierenspende – eine besondere Kasuistik?. 2020; 49: 17-23. doi: 10.5414/NHX02065.

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