Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 44 (2018) - November (552 - 566)

Nachweismöglichkeiten von Schimmelpilzen in Innenräumen
M. Blei
Privatinstitut für Innenraumtoxikologie – Dr. Blei GmbH, Jena

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DOI 10.5414/ATX02335

Abstrakt

Der Begriff „Schimmelpilze“ beschreibt die filamentösen Pilze und wird im deutschsprachigen Raum oft umgangssprachlich nur als Schimmel bezeichnet. Oft mit Schimmelpilzen assoziierte Organismen, wie Milben, Eukaryoten, Bakterien oder Actinobakterien, sind bei mikrobiologischen Untersuchungen in Innenräumen nicht als Schimmel zu bezeichnen. Durch das Fehlen genormter Messverfahren für viele der in der Praxis angewendeten Untersuchungen kommt es zu völlig unterschiedlichen Interpretationen der Messergebnisse. Nur die Kombination von verschiedenen Methoden zum Nachweis von Schimmelpilzen in der Raumluft und einer begleitenden Untersuchung von zum Beispiel potenziell betroffenen Baustoffen, erlauben Rückschlüsse auf mögliche Innenraumquellen. Viele organische Baumaterialien besitzen eine natürliche hohe Hintergrundbelastung an Mikroorganismen. Dies beeinflusst neben der Außenluft und der Nutzungsart der betroffenen Innenräume die Erfassung von Schimmelpilzquellen im Rahmen von Feuchteschäden. Eine weitere Versachlichung und Verbesserung der wissenschaftlichen Arbeitsweise bei der Erfassung und Bewertung von Schimmelpilzexpositionen ist neben einem hohen medizinischen Forschungsbedarf zu verschiedenen Krankheitsbildern erforderlich.

Autoreninformation

Autoren

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  • Privatinstitut für Innenraumtoxikologie – Dr. Blei GmbH, Jena

Adresse

Dr. Ing. Dipl. Biol. Mario Blei
Privatinstitut für Innenraumtoxikologie – Dr. Blei GmbH
Am Stadion 1a
07749 Jena
Email: [email protected]

Citation

M. Blei.Nachweismöglichkeiten von Schimmelpilzen in Innenräumen. 2018; 44: 552-566. doi: 10.5414/ATX02335.

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