Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 44 (2018) - Mai (264 - 272)

Die neue deutschsprachige COPDLeitlinie – was ist neu?
H. Worth1, P. Kardos2, C.-P. Criée3
1 Facharztforum Fürth, 2 Lungenpraxis am Maingau Krankenhaus, Frankfurt am Main, 3 Abteilung Pneumologie, Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende, Bovenden

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DOI 10.5414/ATX02313

Abstrakt

Die neue von Experten aus Deutschland und Österreich erarbeitete, evidenzbasierte S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin und der Deutschen Atemwegsliga zur Diagnostik und Behandlung von Patienten mit der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit COPD berücksichtigt eine Vielzahl von publizierten Studien und Metaanalysen sowie eine Reihe aktueller Leitlinien, insbesondere die 2017-Version des Dokuments der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD). Wichtigste Änderungen sind die Bestimmung des Schweregrades der Atemwegsobstruktion anhand der neueren GLI-Sollwerte, die Auswahl der Medikation in Abhängigkeit von der Intensität der Symptomatik und der Häufigkeit und Schwere der Exazerbationen sowie die Therapieempfehlungen. Die Leitlinie ermöglicht die Auswahl eines evidenzbasierten, individuell angepassten Behandlungskonzeptes und dient damit der Optimierung der Betreuung von COPD-Patienten unter Einschluss der häufig vorhandenen Komorbiditäten.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 Facharztforum Fürth,
  • 2 Lungenpraxis am Maingau Krankenhaus, Frankfurt am Main,
  • 3 Abteilung Pneumologie, Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende, Bovenden

Adresse

Prof. Dr. med. Heinrich Worth
Facharztforum Fürth
Bahnhofplatz 6
90762 Fürth
Email: [email protected]

Citation

H. Worth, P. Kardos und C.-P. Criée.Die neue deutschsprachige COPDLeitlinie – was ist neu?. 2018; 44: 264-272. doi: 10.5414/ATX02313.

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