Psychischer Support bei COPD – wer benötigt was und wie viel?
D.C. Keil, N.M. Stenzel
Psychologische Hochschule Berlin
DOI 10.5414/ATX02296
Abstrakt
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist assoziiert mit körperlichen Beschwerden, einer deutlich verminderten Teilhabe und reduzierter Lebensqualität. Viele COPD-Patienten leiden an komorbiden psychischen Beschwerden, die die Lebensqualität zusätzlich verringern [1, 2, 3]. Besonders häufig lassen sich depressive Erkrankungen [4], Angststörungen [5] sowie subklinisch erhöhte Depressivitäts- und Angstwerte [6] feststellen. Dieser Artikel fasst Erkenntnisse über Prävalenz, Ätiologie, Diagnostik und Behandlung psychischer Komorbidität zusammen. Diskutiert werden Herausforderungen und Implikationen für die Behandler. Zentral ist es, die COPD-Patienten zu identifizieren, die eine behandlungsbedürftige psychische Belastung aufweisen. Profitieren können die Betroffenen von pneumologischen Rehabilitationsmaßnahmen, Pharmakotherapie, Psychotherapie oder Patientenschulungen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Arzt-Patient- Kommunikation. Die Studienlage muss weiter ausgebaut werden.
*Dieser Artikel basiert auf dem Vortrag „Psychischer Support – wer benötigt was und wie viel?“ beim 58. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V., Klinisches Symposium „Lunge und Psyche“, Stuttgart, 2017
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Dr. rer. nat. Daniel C. Keil
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Citation
D.C. Keil und N.M. Stenzel.Psychischer Support bei COPD – wer benötigt was und wie viel?. 2018; 44: 243-249. doi: 10.5414/ATX02296.