Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 44 (2018) - Mai (243 - 249)

Psychischer Support bei COPD – wer benötigt was und wie viel?
D.C. Keil, N.M. Stenzel
Psychologische Hochschule Berlin

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DOI 10.5414/ATX02296

Abstrakt

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist assoziiert mit körperlichen Beschwerden, einer deutlich verminderten Teilhabe und reduzierter Lebensqualität. Viele COPD-Patienten leiden an komorbiden psychischen Beschwerden, die die Lebensqualität zusätzlich verringern [1, 2, 3]. Besonders häufig lassen sich depressive Erkrankungen [4], Angststörungen [5] sowie subklinisch erhöhte Depressivitäts- und Angstwerte [6] feststellen. Dieser Artikel fasst Erkenntnisse über Prävalenz, Ätiologie, Diagnostik und Behandlung psychischer Komorbidität zusammen. Diskutiert werden Herausforderungen und Implikationen für die Behandler. Zentral ist es, die COPD-Patienten zu identifizieren, die eine behandlungsbedürftige psychische Belastung aufweisen. Profitieren können die Betroffenen von pneumologischen Rehabilitationsmaßnahmen, Pharmakotherapie, Psychotherapie oder Patientenschulungen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Arzt-Patient- Kommunikation. Die Studienlage muss weiter ausgebaut werden.

*Dieser Artikel basiert auf dem Vortrag „Psychischer Support – wer benötigt was und wie viel?“ beim 58. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V., Klinisches Symposium „Lunge und Psyche“, Stuttgart, 2017

Autoreninformation

Autoren

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  • Psychologische Hochschule Berlin

Adresse

Dr. rer. nat. Daniel C. Keil
Psychologische Hochschule Berlin
Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin
Email: [email protected]

Citation

D.C. Keil und N.M. Stenzel.Psychischer Support bei COPD – wer benötigt was und wie viel?. 2018; 44: 243-249. doi: 10.5414/ATX02296.

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