Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 44 (2018) - Januar (29 - 38)

Pulmonale Hypertonie aus pneumologischer und kardiologischer Sicht
C. Pizarro, D. Skowasch
Medizinische Klinik und Poliklinik II – Sektion Pneumologie, Universitätsklinikum Bonn

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DOI 10.5414/ATX02281

Abstrakt

Im Gegensatz zur pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) ist die pulmonale Hypertonie (PH) infolge von Lungenerkrankungen (PH-Lunge) oder Linksherzerkrankungen (PH-LHD) häufig. Aktuell wurde der Begriff der „atypischen“ PAH für diejenigen PAHPatienten eingeführt, die im Vergleich zu den in klinischen Studien eingeschlossenen PAH-Patienten älter sind und mehr kardiale und pulmonale Komorbiditäten aufweisen. Bei der PH-Lunge besteht hämodynamisch eine präkapilläre PH; die Begriffe PHCOPD, PH-IPF und PH-CPFE kennzeichnen die entsprechenden Lungengrundkrankheiten. Demgegenüber ist bei der PH-LHD eine postkapilläre PH nachweisbar; ursächlich kann jede Linksherzerkrankung sein. Therapeutisch steht bei beiden PH-Konstellationen vor allem die Optimierung der jeweiligen Grunderkrankung im Vordergrund. Der Einsatz gezielter PAH-Medikamente wird von den Leitlinien prinzipiell nicht empfohlen, jedoch können im Einzelfall bei Patienten mit definierter, schwerer PH-Komponente individuelle Therapieentscheidungen an PH-Expertenzentren sinnvoll sein.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Medizinische Klinik und Poliklinik II – Sektion Pneumologie, Universitätsklinikum Bonn

Adresse

Prof. Dr. med. Dirk Skowasch
Medizinische Klinik und Poliklinik II – Sektion Pneumologie
Universitätsklinikum Bonn
Sigmund-Freud-Straße 25
53127 Bonn
Email: [email protected]

Citation

C. Pizarro und D. Skowasch.Pulmonale Hypertonie aus pneumologischer und kardiologischer Sicht. 2018; 44: 29-38. doi: 10.5414/ATX02281.

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