Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 44 (2018) - Januar (2 - 9)

Kardiale Komorbiditäten bei Lungenerkrankungen
F. Trinkmann1, I. Akin1, 2, J. Saur1
1 I. Medizinische Klinik, Universitätsmedizin Mannheim, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, 2 DZHK (Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung), Standort Heidelberg/Mannheim

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DOI 10.5414/ATX02285

Abstrakt

In den letzten Jahren konnten komplexe kardiorespiratorische Wechselwirkungen identifiziert werden. Diese legen nahe, dass die Koexistenz kardialer und pulmonaler Erkrankungen nicht allein durch gemeinsame Risikofaktoren erklärt werden kann, und die Pathogenese wird mehr und mehr vor dem Hintergrund lokaler und systemischer Inflammation verstanden. Dies gilt nicht nur für die Volkskrankheiten COPD und Asthma bronchiale, sondern auch für die seltenere idiopathische Lungenfibrose. Kardiale Komorbiditäten spielen auch beim Bronchialkarzinom und bei Pleuraergüssen eine wichtige Rolle, während sich die Hinweise verdichten, dass die kardiale Sarkoidose gelegentlich die erste Manifestationsform der Erkrankung sein kann. Darüber hinaus bereiten überlappende Symptome kardialer wie pulmonaler Erkrankungen wie Dyspnoe oder thorakale Schmerzen häufig differenzialdiagnostische Probleme und stellen eine interdisziplinäre Herausforderung dar.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • 1 I. Medizinische Klinik, Universitätsmedizin Mannheim, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg,
  • 2 DZHK (Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung), Standort Heidelberg/Mannheim

Adresse

PD. Dr. med. Frederik Trinkmann
I. Medizinische Klinik
Universitätsmedizin Mannheim
Theodor-Kutzer-Ufer 1 – 3
68167 Mannheim
Email: [email protected]

Citation

F. Trinkmann, I. Akin und J. Saur.Kardiale Komorbiditäten bei Lungenerkrankungen. 2018; 44: 2-9. doi: 10.5414/ATX02285.

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