Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 43 (2017) - August (395 - 400)

Diagnostik und Staging des Lungenkarzinoms
D. Kauffmann-Guerrero, K. Kahnert, R.M. Huber
Medizinische Klinik und Poliklinik V, Klinikum der Universität München, Comprehensive Pneumology Center, Mitglied des Deutschen Zentrums für Lungenforschung

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DOI 10.5414/ATX02233

Abstrakt

Neuerungen in Diagnostik und Therapie des Lungenkarzinoms haben sich in den letzten Jahren so rasant entwickelt wie in fast keiner anderen Tumorentität. Molekulargenetische Untersuchungen ermöglichen es Patientengruppen zu definieren, die für zielgerichtete Therapien qualifizieren und dadurch eine deutlich bessere Prognose aufweisen. Durch immer genauere histologische, genetische und klinische Subklassifizierungen erweitert sich das Spektrum der Lungenkarzinome derart, sodass Entitäten unterschieden werden müssen, die sich immens in ihrer Biologie und Prognose unterscheiden. Gleichzeitig stehen vielfältige Therapieoptionen, wie (Metastasen-)Operation, klassische Chemotherapie, Strahlentherapie (inkl. Stereotaxie), Tyrosinkinaseinhibitoren sowie die Immuntherapie zur Verfügung. Daher sind eine akkurate Diagnostik und ein sorgfältiges Staging essenziell für eine individuelle, multimodale Therapieentscheidung. In dieser Arbeit stellen wir daher die aktuellen Standards zur Diagnostik und zum Staging der Lungenkarzinome dar.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Medizinische Klinik und Poliklinik V, Klinikum der Universität München, Comprehensive Pneumology Center, Mitglied des Deutschen Zentrums für Lungenforschung

Adresse

Dr. med. Diego Kauffmann-Guerrero
Medizinische Klinik V
Pneumologie
Ziemsenstraße 1
80336 München
Email: [email protected]

Citation

D. Kauffmann-Guerrero, K. Kahnert und R.M. Huber.Diagnostik und Staging des Lungenkarzinoms. 2017; 43: 395-400. doi: 10.5414/ATX02233.

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