Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 42 - August (385 - 390)

Transition: wirklich eine gemeinsame Aufgabe von Pädiatrie und Pneumologie?
G. Ullrich
Psychologischer Psychotherapeut, Schwerin

Add to Cart  

 

DOI 10.5414/ATX02138

Abstrakt

Bei dem als Transition bezeichneten, koordinierten Wechsel von der Pädiatrie in die Erwachsenenmedizin heißt es üblicherweise, er sei eine „gemeinsame“ Aufgabe der involvierten Parteien. Der Beitrag plädiert dafür, dies zwar als gemeinsame Verantwortung aufzufassen, aber im Blick zu halten, dass die resultierenden Aufgaben ganz verschiedene sind. Hierbei wurden die Aufgaben für die aufnehmende Erwachsenenmedizin bislang vernachlässigt und in diesem Beitrag wie folgt umschrieben: 1. Herstellung eines altersgemäßen, die Entwicklungspsychologie berücksichtigenden Zugangs zum Patienten, 2. systematische Abklärung (und Berücksichtigung) seines fortbestehenden Hilfebedarfs, 3. Koordination und Monitoring der Übergabeprozedur sowie 4. Gewährleistung guter Erreichbarkeit und Zugänglichkeit für den neuen Patienten und seine Familie. Es wird so deutlich, dass eine recht verstandene „Transition“ mit dem Wechsel des Patienten in die Erwachsenenmedizin noch keineswegs abgeschlossen ist.

Autoreninformation

Autoren

Abteilungen

  • Psychologischer Psychotherapeut, Schwerin

Adresse

Dipl.-Psych. Dr. Gerald Ullrich
Reutzstraße 1
19055 Schwerin
Email: [email protected]

Citation

G. Ullrich.Transition: wirklich eine gemeinsame Aufgabe von Pädiatrie und Pneumologie?. 2016; 42: 385-390. doi: 10.5414/ATX02138.

###article_not_exists_msg###

Warenkorb Übersicht

Warenkorb Übersicht
Typ Anz Rabatt MwSt Preis
Der Warenkorb ist leer
Ihr Warenkorb