Transition: wirklich eine gemeinsame Aufgabe von Pädiatrie und Pneumologie? G. Ullrich Psychologischer Psychotherapeut, Schwerin
DOI 10.5414/ATX02138
Abstrakt
Bei dem als Transition bezeichneten, koordinierten Wechsel von der Pädiatrie in die Erwachsenenmedizin heißt es üblicherweise, er sei eine „gemeinsame“ Aufgabe der involvierten Parteien. Der Beitrag plädiert dafür, dies zwar als gemeinsame Verantwortung aufzufassen, aber im Blick zu halten, dass die resultierenden Aufgaben ganz verschiedene sind. Hierbei wurden die Aufgaben für die aufnehmende Erwachsenenmedizin bislang vernachlässigt und in diesem Beitrag wie folgt umschrieben: 1. Herstellung eines altersgemäßen, die Entwicklungspsychologie berücksichtigenden Zugangs zum Patienten, 2. systematische Abklärung (und Berücksichtigung) seines fortbestehenden Hilfebedarfs, 3. Koordination und Monitoring der Übergabeprozedur sowie 4. Gewährleistung guter Erreichbarkeit und Zugänglichkeit für den neuen Patienten und seine Familie. Es wird so deutlich, dass eine recht verstandene „Transition“ mit dem Wechsel des Patienten in die Erwachsenenmedizin noch keineswegs abgeschlossen ist.
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